[My American Dream - #1]

Freitag, 7. Oktober 2011

Nach meinem Abi in 2005 habe ich ein Au Pair Jahr in den USA gemacht. Das Jahr war bis heute mein aufregendstes, spannendstes und ereignisreichste Jahr meines Lebens und deswegen ergeben sich aus dem Jahr auch sehr viele Geschichten, die ich hier in mehreren Posts regelmäßig erzählen will. Sie setzen sich zusammen, aus einem Artikel, den ich mal für eine Online-Jobbörse schrieb, aus Einträgen meines damaligen Blogs und aus den Erinnerungen, die ich noch nicht "verschriftlicht" habe.
Falls ihr Au Pair werden möchtet und Fragen habt, hinterlasst gerne einen Kommentar mit einer E-Mail-Adresse, ich kontaktier euch dann.

 # 1 - The Very Beginning 

Bereits in der 9. Klasse wollte ich unbedingt mal in die USA. Englisch war schon immer mein Lieblingsfach und ich reiste gerne. Ich wollte mehr sehen von dieser Welt. Also informierte ich mich über ein High School Jahr, welches man in der 11. Klasse in den USA machen konnte. Leider stellte ich sehr schnell fest, dass es eine sehr kostspielige Sache wär'. Damit wollte ich meine Eltern nicht belasten und mit meinen Babysitterjobs und dem Kellnerjob verdiente ich nicht ansatzweise genug, um es mir selbst zu finanzieren.
Aber während ich mich über solch ein High School Jahr informierte, stieß ich auf der Seite von EF Sprachreisen auf meine spätere Au Pair Agentur Cultural Care Au Pair. Ich hatte schon mal von einem Au Pair Jahr gehört. Also informierte ich mich genauer über die Vorraussetzungen. Seit ich 14 war, arbeitete ich regelmäßig bei unterschiedlichen Familien als Babysitter und die Arbeit machte mir sehr viel Spaß. Kinderbetreuungserfahrung hatte ich also genug. Aber ich war noch viel zu jung, denn so ein Au Pair Jahr machte man scheinbar erst nach der Schule, also nach meinem Abitur, was noch Jahre entfernt lag. "Dann eben später, vielleicht."

Ein paar Jahre später, ich ging in die 11. Klasse, fand ich in der Schule eine Info-Broschüre von Cultural Care Au Pair und plötzlich erinnerte ich mich wieder an meinen fast vergessenen American Dream. Ich packte die Info-Broschüre ein und zeigte sie meinen Eltern. Sie hielten es für die üblichen Flausen, die Kinder nun mal so oft im Kopf haben. Aber ich füllte dennoch einen kleinen Abschnitt mit meinen Kontaktdaten aus, schickte ihn ab und wenige Tage später erhielt ich einen Anruf von einer Mitarbeiterin der Agentur.
Sie war sehr freundlich und wollte mich zu einem Vorbereitungstreffen in Münster Einladen. Als ich ihr erklärte, dass ich erst in der 11. Klasse sei (und damals brauchte man noch 13 Jahre bis zum Abi :D ) und somit noch Zeit hätte, vereinbarten wir, dass ich mich einfach wieder melden könne, wenn ich in der 13. Klasse war.

Direkt nach den Sommerferien 2004 meldete ich mich wieder bei Cultural Care und wieder lud mich eine nette Mitarbeiterin zu einem Vorbereitungstreffen nach Münster ein.


"Heute habe ich die Einladung zum Vorbereitungsseminar der Agentur Cultural Care (EF) in Münster bekommen. Das Seminar ist am Sonntag und dauert voraussichtlich ca 4-5 Stunden. Ich bin echt schon gespannt, was ich dort erfahren werde. Es sollen auch Ehemalige Au Pairs da sein und über die eigenen Erfahrungen berichten. [...] Je mehr Infos, desto besser.
Ich bin mir mittlerweile ja sehr sicher, dass ich das Jahr wirklich machen will. Alle Zweifel in den Hintergrund gedrängt. Klar hab ich gewisse Ängste. Ich könnte schreckliches Heimweh bekommen und mich in der Familie überhaupt nicht wohl fühlen. Oder ich komme mit der Kultur nicht klar. Vielleicht fällt mir die Kommunikation nicht so leicht, wie ich mir das gedacht habe. Aber für diese Sachen gibt es sicher Lösungen. "Vielleicht wirst du vergewaltigt oder misshandelt!" hat neulich ein Freund gesagt. Vielleicht geh ich aber auch morgen auf die Straße und werd von 'nem LKW überfahren. 
Vielleicht, vielleicht...Wer nicht wagt, der nicht gewinnt."



to be continued...

Kommentare:

  1. Wow!
    Ich finde es total spannend, dass du deine Au Pair-Erfahrungen mit uns teilst.
    Au Pair wollte ich auch mal gerne machen, am liebsten in Skandinavien. Aber leider kann ich mit Kindern nicht so gut, deshalb hat sich der Traum relativ schnell erledigt.
    Ich freu mich schon darauf, mehr zu lesen :)

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  2. nee ich durfte nur die fragen verfassen, die dann in berlin gestellt wurden :) fands trotzdem cool :)

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  3. au pair ist schon was tolles...schade dass das damals nach der schule bei mir noch nicht so "populär" war sonst hätte ich es auch gerne gemachtr...

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  4. Danke!
    Deine Geschichte klingt interessant. Ich will nach der Schule auch weg für ein Jahr, besonders gerne Usa. Nur dann eben kein Au Pair ;) Ein bisschen Zeit habe ich da aber noch..

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  5. Ja, ich war auch total müde! Ah toll :D nja, ich hatte auch ein bisschen schnupfen und husten. Aber es geht schon wieder!

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  6. Wow i love America its amazing. I wish germany would finally have all the shops that america has.

    Love S.
    http://secretfashionlove.blogspot.com/

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  7. Alle Casinos dort sind eben komplett mit Teppich ausgelegt. Und ja, da gab es dann schon öfter mal einen komischen Geruch! An sich war die Stadt auch relativ schmutzig.. aber eben einfach überwältigend mit all diesen Effekten :)

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