[Das große Grandprixdersehen 2012]

Dienstag, 15. Mai 2012

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Bald ist es wieder soweit, der Eurovision Song Contest (kurz: ESC) steht vor der Türe und ich kann es kaum erwarten, ihn endlich reinzulassen.
Ich kann nicht genau sagen, seit wann ich so auf diese Veranstaltung stehe. Früher, als man noch vom "Grand Prix (Eurovision de la Chanson)" sprach, wenn es um Europas spannendsten Länder-Wettkampf neben der Fußball-EM ging, schauten wir ihn meistens mit der ganzen Familie: Mama, Papa, Brüderchen, Oma und ich. Für Henning (a.k.a. Bruder) und mich bedeutete das immer, dass wir extrem lange aufbleiben durften. Allein dafür hatte es sich gelohnt. Und dann, als ich dann kurz vor Lebensphase namens "Pubertät" stand, und es eigentlich uncool wurde, den ESC zu schauen, da kam Stefan Raab mit seinem ersten ESC-Joker: Horst Köhler (nicht zu verwechseln mit Horst Köhler), besser bekann als: Guildo Horn - der Nussecken futternde Musiktherapeut aus Trier, der uns alle furchtbar lieb hatte. 
Nur zwei Jahre später hüpfte Stefan Raab selbst auf der ESC-Bühne herum und trällerte munter sein "Wadde hadde dudde da?" (Allein für DIE Lyrics hätte er den ersten Platz verdient gehabt).
Danach war es ein paar Jahre lang eher unspektakulär (Michelle, Corinna May) bis ultrapeinlich (Gracia, No Angels) und die Tatsache, ob ich den ESC guckte oder nicht, hing eher von meinem Terminkalender ab, als dass mein Terminkalender sich nach dem ESC richtete.
Das änderte sich aber, als Stefan Raab vor zwei Jahren "unsere" Lena mit dem Song "Satellite" nach Finnland Norwegen, genauer gesagt nach Oslo schickte. Man kann über Lena sagen oder denken, was man will, aber eins hat sie geschafft, sie hat Europa in ihren Bann gezogen und den Grand Prix endlich mal wieder nach Deutschland geholt - und das hat sich allein für das geniale "Opening" und die erfrischende Moderation von Stefan Raab, Anke Engelke und Judith Rakers gelohnt.
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Letztes Jahr schaute ich den ESC nach Jahren endlich wieder zusammen mit Henning. Wir saßen gemeinsam mit seiner Freundin Nicki und meinem Freund "SpongeBob" bei uns im Wohnzimmer, bewaffnet mit Chips, Süßkram, flüssigen Leckereien und je einem Zettel und Stift (für die "Top 5" und die "Bottom 5", die wir uns während der Show notierten). Viele Songs und Künstler waren uns bereits bekannt, denn wenn man mit dem richtigen ESC-Fieber infiziert ist, dann bricht diese Krankheit schon Wochen vorher aus. Schuld daran sind natürlich die vielen Berichte im TV. Aber bei mir war der Hauptgrund folgender (nein, folgende, denn es waren zwei, um genau zu sein): Stefan Niggemeier und Lukas Heinser und ihre Video-Blogs "Duslog" (2011) bzw. "Oslog" (2010). Und auch in diesem Jahr, weil es so schön war, dürfen wir den beiden charmanten ESC-Experten der anderen Art wieder zusehen, wie sie die Veranstaltung unsicher machen. Denn sie sind tatsächlich wieder dabei, vor Ort in Baku und berichten uns regelmäßig in Videoform aus Aserbaidschan:
Ich freue mich tierisch auf die Videos mit einer grandiosen Backstage-Berichterstattung, mit ehrlichen Kommentare Lästereien über den ein oder anderen Act, mit Prognosen (wenn Lukas sagt, "Das ist der Gewinner-Act", dann hört auf ihn, er weiß es einfach!) uvm., und genieße meine damit ansteigende Vorfreude auf den Eurovision Song Contest 2012 (den ich, wenn alles klappt, mit den gleichen Menschen wie im letzten Jahr schauen werde). Auch dieses Jahr stellen sich mir wieder eine Fragen im Voraus: 
Wird es mehr Pyrotechnik als bei Rammstein geben? Welches Land betritt die Bühne im Trickkleid? Welches Lied wird mein größter ESC-Ohrwurm in diesem Jahr? Wie wird der Auftritt von Roman Lob für Deutschland? Wie weit nach oben wird er es mit seinem Song "Standing still" und seinen süßen Knopfaugen schaffen? Und natürlich die Frage aller Fragen: In wen verliebt sich Lukas Heinser dieses Jahr (2010: Lena, logisch! 2011: Getter Jaani aus Estland? Die Antworten gibt's am 26. Mai.
Seid ihr auch so ESC-begeistert? Dann schaut unbedingt beim Bakublog vorbei, falls ihr Stefan und Lukas noch nicht kennt! Es lohnt sich, ihr werdet sehen!

PS: Was die Top/Bottom 5 angeht, muss ich gestehen, ich hatte es nicht so drauf im letzten Jahr. Aserbaidschan befand sich zwar in einer der beiden Gruppen...aber ihr ahnt sicher, in welcher...
PS, die Zweite: Diskussionen über Punkteschenkerei zwischen den "Ostblockstaaten" blende ich bewusst aus, die verderben mir nur die Laune. Also fangt gar nicht erst damit an...  ;)

Kommentare:

  1. Ich bin gespannt, wie Resteuropa auf Roman Lob reagiert, der Song ist ja nicht gerade DAS Eurovision-Song-Contest-Material, aber bei den Knopfaugen kann man doch eigentlich nur weich werden... :)

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  2. Oh ja, ich freu mich auch schon auf den ESC...
    Ich guck den seit ich denken kann (am Anfang auch allein wegen dem langen Aufbleiben): zuerst mit der Familie, dann mit Freunden und seit letzetem Jahr beim Public Viewing in Hamburg. Mal gucken, wo und wie ich es dieses Jahr schauen werde...
    Wann ist der nochmal?
    Liebstes Jasmin

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  3. Zuerst einmal- ich finde den Eurovision Song Contest auch jedes Jahr spannend, er ist sowohl für Erwachsene, jugendliche als auch Kinder wirklich geeeignet. Es macht immer wieder Spaß, zuzugucken und mitzufiebern ;-)
    Und dann wollte ich dir noch sagen, dass ich dir vollkommen zustimme, bei dem, was du bei Copy Paste Love veröffentlicht hast! Einige Dinge sind ja ganz nett, aber nerven einfach nur. Du hast es echt auf den Punkt gebracht!

    Liebste Grüße,
    Louisa

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  4. Ich werd mir wohl die Wiederholung bzw Zusammenfassung ansehen müssen, bin an dem Weekend leider nicht zuhause :/


    Liebste Grüße
    Ina :*

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  5. finde dein header echt toll..und freu mich auuch schon auf eurovision..

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  6. So ähnlich wie dir ging es auch mir ;) Seitdem Lena aufgetreten ist schau ich es wieder gespannt :) wie auch wahrscheinlich dieses jahr :)

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