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[Why so Sirius, Commissioner Gorden?]

Dienstag, 6. Oktober 2015


Manchmal bin ich ein riiichtiger Blitzmerker. So wie heute. Als ich mir die Folge von "Friends" anschaute, in der Chandler & Monica heiraten und sich Joey mit einem spuckenden Schauspielkollegen herumplagen muss, fiel mir ein bekanntes Gesicht auf. Ich fragte mich die ganze Zeit, ob er es nun ist oder nicht. Spielt der "spuckende Schauspielkollege" tatsächlich auch Sirius Black in der Harry Potter Reihe?  Google half mir schnell weiter und verriet mir den Namen: Gary Oldman. Moment, Gary Oldman - das ist doch... Commissioner James Gordon aus der Batman-Reihe von Christopher Nolan!?! "Genau, richtig", sagt Google. Badaboom, sprachlos! (Bitte spart euch eure "Äh, ja? Damit kommst du JETZT erst an?"-Kommentare ;p Tief im inneren bin ich mir ganz sicher, dass ich mit dem Nichtwissen nicht alleine bin und es zumindest einem von euch gerade genau so ergeht, wie mir eben).



[Schnappschuss #44]

Freitag, 13. März 2015


Nachdem ich vor ein paar Wochen zum ersten Mal bei Markus Lanz im Publikum saß und feststellte, wie unterhaltsam es ist, so eine Aufzeichnung mal live mitzuerleben, musste ich zum Wiederholungstäter werden. Gleiche Begleitung wie beim ersten Mal, andere Gäste im Studio. Unter anderem die "Wilde Hilde" Gerg, Sänger Sasha und Fernsehkoch Tim Mälzer. Natürlich versuchten wir nach der Sendung wieder ein Foto mit einem der Gäste zu bekommen. Am liebsten Sasha, denn den finden fanden wir beide früher mal ganz toll. Leider hatte akute Blasenschwäche, seine Kaffeemaschine zu Hause angelassen oder einfach keine Lust, denn er huschte - ohne besten Kumpel Tim Mälzer - direkt Richtung Garderobe. Der gute Herr Mälzer hingegen nahm sich noch Zeit für ein Foto mit uns und sogar Hilde Gerg, deren Wagen bereits abfahrbereit vor der Tür stand, stellte sich auf mein Anfragen noch dazu. Leider entschied sich mein Handy, dass es Hilde Gerg nicht so gern im Bild haben wollte und schnitt sie einfach ab (sehr seltsam, denn in der Vorschau auf den kleinen Thumbnails kann man sie erkennen, doch wenn man das Foto öffnet, ist sie futsch. Aber das ist eine andere Geschichte).
Und weil ich die Nase noch immer nicht voll habe, werde ich denächst wieder hingehen. Sollte ich es wieder schaffen, an Fotos zu kommen (mit Matthias Schweighöfer, Til Schweiger, Didi Hallervoerden oder Gabi Köster z.B.), werdet ihr es hier erfahren ;)

[Schnappschuss #42]

Mittwoch, 11. März 2015


Ich kann es kaum glauben, dass ich den Schnappschuss (bzw. die Collage aus drei Schüssen) noch nicht mit euch geteilt habe, denn darüber bin ich mindestens genau so erfreut, wie über mein kleines Treffen mit dem SuppenCASPER
Letztes Jahr im Juni war ich ja mal wieder auf dem Hurricane Festival unterwegs und dort gab es eine kleine Autogrammstunde mit Thees Uhlmann (der Junge schreibt tatsächlich noch richtige Autogramme! Kein Witz, hab ich hier liegen, kann ich euch zeigen! :D ). Wir wurden durch Zufall darauf aufmerksam und stellten uns selbstverständlich gleich an. Zunächst gab Thees seine Autogramme aus einer kleinen Holzbude. Aber schnell merkte er, "Hm, so is' doof.". Die Leute wollten nämlich selbstverständlich auch Selfies mit ihm machen. Denn was ist schon ein Autogramm, wenn man kein Selfie hat!? Also kletterte er aus der Holzhütte und platzierte sich direkt davor. ZUM ANFASSEN NAH! 
Sehr coole Aktion. Toller Typ, dieser Thees. Und wer ihn und seine Autogramme kennt, der weiß auch, dass er nicht einfach nur seinen Namen schreibt, sondern manchmal kleine Romane. Vielleicht verrate ich euch irgendwann mal, worum es in meinem Roman ging ;)

[Schnappschuss #41]

Freitag, 5. Dezember 2014


Gestern gab's Buchstabennudelsuppe. Als ich den Topf kurz abgewaschen habe, flutschten ein paar zerstörte, zermatschte Buchstaben in die Spüle. Bis auf ein kleines, beängstigendes "A", was mich nur so drohend anstarrte! OHOH!
Wenn ihr jetzt nicht wisst, warum ich so in Panik bin, dann kennt ihr vermutlich die bescheuertste Serie aller Zeiten nicht. Pretty Little Liars. Nächte Woche läuft das "ChristmAs"-Special und wir sollen angeblich (mal wieder) näher an die Auflösung, wer eigentlich "A" ist, kommen. Aber vermutlich werden wir es eh nie erfahren, kennen wir ja.

So, jetzt seid ihr dran, was sind eure Theorien? (Meine Lieblingstheorie erhält in den Medien gerade wieder Aufwind...woohoo!)

[August and everything after - 2014]

Montag, 20. Oktober 2014

Ich weiß, vor längerer Zeit habe ich bereits einen Blogpost mit dem Titel meines Lieblingsalbums der Band Counting Crows geschrieben. Aber es ist einfach mal wieder diese Zeit des Jahres. Und genau so, wie ich jedes Jahr im Dezember eine Weihnachtsplaylist erstelle und sie rauf und runter höre, so begleiten mich auch dieses Jahr wieder Songs wie "Round here", "Raining in Baltimore" und "Perfect Blue Buildings". Mehr will ich dazu gar nicht schreiben. Ich war mit meiner Kamera heute Nachmittag im Garten meiner Eltern unterwegs und habe versucht, ein paar herbstliche Momente festzuhalten (naja in erster Linie habe ich endlich mal in Ruhe mit meiner "neuen" Kamera herum experimentiert).

"I need a raincoat,
I really need a raincoat,
I really, really need a raincoat,
I really, really, really need a raincoat,
I really need a raincoat"
[Counting Crows - Raining in Baltimore]

["Verdammt verliebt" in Dr. Marc Meier - oder: Die Story, warum ich jetzt auch eigentlich sterben kann, weil besser geht's nicht mehr!]

Freitag, 17. Oktober 2014

[Sorry für den astronomisch langen Titel, aber der musste einfach sein :D ]
[Danke, Andi, für diese grandiose Blitzbearbeitung, die selbst jetzt noch bei bei mir hysterische Lachanfälle auslöst!]

Kennt ihr diese besonders tollen Ereignisse und Erlebnisse, nach denen ihr Gedanken habt wie, "Wenn jetzt ein fetter Stein vom Himmel fällt und mich hier auf der Stelle erschlägt, wenn jetzt ein Ufo kommt und mich entführt oder wenn jetzt die ganze Welt untergeht, is' scheißegal! Jetzt kann ich beruhigt sterben"? Natürlich sind diese Gedanken nicht all zu ernst zu nehmen. Aber ihr wisst, was ich meine, oder? Ein solches Erlebnis hatte ich neulich. Aber lasst mich mal am Anfang beginnen:
Als ich ungefähr süße 16 Jahre jung war (lang, lang ist's her!), lag ich mit einer fiebrigen Grippe auf Couch. Den ganzen Vormittag hatte ich geschlafen und am Nachmittag versuchte ich krampfhaft den letzten, noch existierenden Talkshows und ersten, neuen Gerichtssendungen aus dem Weg zu gehen. Zu meiner Erleichterung neigte sich der Tag irgendwann dem Ende zu und ich konnte mich beim ARD-Vorabendprogramm erholen. "Verbotene Liebe", "Marienhof" und dann kam diese neue Serie, die ich bisher noch nicht gesehen hatte: "Verdammt verliebt". "Kann man sich ja mal ansehen", dachte ich mir, "ich hab ja sonst nichts zu tun gerade." Schnell stellte ich fest, worum es ging. Der Klassiker: Ein Mädchen namens "Jule" im späten Teenager-Alter und die durch die Pubertät immer komplizierter werdende Beziehung zu ihrem allerbesten Sandkastenfreund: "Tom Severin". Von der ersten Sekunde an war ich verliebt. Verdammt verliebt, der Name war Programm. Die meisten von euch kennen diese Serie mit Sicherheit nicht mehr. Sie lief nur eine Staffel lang und die Ausstrahlung war vor fast 13 Jahren. Aber "Tom Severin" dürfte vielen Damen unter euch bekannt sein. Ihr kennt ihn vermutlich eher unter dem Namen Dr. Marc Meier aus "Doctor's Diary", bzw. unter seinem echten Namen: Florian David Fitz! (Mal im Ernst, liebe Jule, wenn man einen so unfassbar hübschen besten Freund wie Flrian David Fitz hat, der einem dann auch noch nach einem plötzlichen Kuss seine Gefühle gesteht, dann ist man sich nicht unsicher, was man da kaputt machen könnte und braucht auch keine 26 Folgen, um endlich, ENDLICH mit ihm zusammen zu kommen.)
So, Ladys, wenn ihr euch von eurer Schnappatmung erholt und euch aus eurer Ohnmacht wieder auf den Stuhl gezogen habt, erzähl ich mal weiter.
Jetzt, 13 Jahre später, kenne ich kaum eine Frau, die nicht auf Florian David Fitz steht (Die, die es nicht tun, wissen meist nicht einmal wer er ist. Wie kann man nur...! :D ) und auch ich habe meine Meinung über ihn nicht geändert und hyperventiliere heimlich, wenn ich ihn irgendwo im TV oder Kino sehe. Heimlich klappt ganz gut, ist ja nur auf einer Mattscheibe im sicheren Abstand. "Aber was, wenn er plötzlich neben mir steht?" Den Gedanken hatte ich ehrlich gesagt bisher noch nie. Ich war, ohne Frage, immer davon überzeugt, dass ich ihm niemals so nahe wie in der Linus-Version oben im Bild kommen würde. Wie und wo denn auch? Doch das sollte sich ändern...

Eine Arbeitskollegin hatte mir vor ein paar Wochen erzählt, dass sie nach der Arbeit zu Markus Lanz ins Publikum seiner Talkshow gehen würde und dass sie das schon häufiger gemacht habe. Ich war total neidisch, weil ich schon immer mal gerne bei sowas in Publikum sitzen wollte, um zu sehen, wie eine solche Show tatsächlich abläuft. Sofort stellte ich ihr Fragen, wie man denn an Karten komme, wie viel es koste usw. Daraufhin meinte sie, dass wir ja mal gemeinsam hingehen könnten.
Kurze Zeit später, ich lag mal wieder krank im Bett und hatte mir die Zeit mit meiner "Verdammt verliebt"-DVD-Box vertrieben (kein Witz!), schrieb mich meine Kollegin an, dass sie zwei Karten reserviert hätte für eine Sendung im Oktober, bei der Florian David Fitz zu Gast sei. Ob ich mitkommen möchte, fragte sie mich. Was für eine Frage, NA-TÜR-LICH! Ich quietschte meinen Laptop an (soweit es meine angeschlagene Stimme zuließ) und freute mir ein Loch ins Knie.
Diese Woche war es dann soweit. Wir machten uns auf den Weg zum Studio, holten unsere Karten/Sitzeplätze ab, gaben unsere Garderobe ab und dann hieß es erst Mal warten und Tee Begrüßungssektchen trinken. Prost! Vom Foyer aus hatte man Ausblick nach oben auf einen Gang, in dem man Norbert Blüm, ebenfalls Gast in der Sendung, schon wuselig hin und her laufen sehen konnte. Ob "unser" Florian dort auch gleich erscheinen würde? Nö! Besser. Auf einmal wurde es unruhig und plötzlich huschte ein breit grinsender Mr. Fitz durch die Menschenmenge im Foyer, flitzte in Eile eine Treppe hoch und verschwand im gleichen Raum, aus dem Herr Blüm bereits im 5-Minuten-Takt ein und aus ging. Meine Kollegin und ich guckten uns verdutzt an und mussten beide einfach nur lachen.
Irgendwann wurden wir dann ins Studio gelassen. Nachdem ein "Einheizer" uns ein bisschen was über den Ablauf erzählt hatte, kam Markus Lanz dann ins Studio und begrüßte zuerst uns und dann seine Talk-Gäste. Zum Inhalt der Sendung will ich nicht zu viel schreiben, sie wird ja noch ausgestrahlt (vermutlich am 23.10.). Seht sie euch an (Wir saßen in der 2. Reihe von unten, ganz links. Hinter Norbert Blüm. Bin gespannt, ob man mich entdecken kann). Ich fand sie Sendung (zum Großteil) sehr interessant und sehenswert (und damit meinte ich nicht nur den Teil, in dem Florian David Fitz dran war!).
Am ende der Sendung mussten wir unten an der "Bühne" vorbei zum Ausgang, kamen dort aber nicht weiter, weil Florian David Fitz noch mit einigen der Zuschauer Fotos machte und quatschte. Wir waren also gezwungen, ihn uns anzusehen (Leider, leider! Haha). Es hat mich sehr überrascht, wie er sich dort in der Masse an Frauen (aller Altersklassen!) verhalten hat. 100% bodenständig und natürlich, null Starallüren und keine Spur von Arroganz. Es war, als stünde man neben einem ganz normalen (natürlich überdurchschnittlich hübschen) Typen aus dem erweiterten Freundeskreis, den man gerade zufällig getroffen hat und jetzt quatscht man kurz ne Runde. Er war sehr offen, locker und gut gelaunt, hat sich angeregt mit den Zuschauern unterhalten. Zwischendurch machte er immer wieder Fotos mit Zuschauern und alberte dabei rum. Unser erstes Foto mit ihm wurde nichts, er hatte die Augen zu. Als wir höflich fragten, ob wir noch 'nen Versuch kriegen, meinte er, "Natürlich, selbstverständlich!", er habe ein Talent dafür, auf Fotos ungünstig zu gucken. Vor körperliche Nähe hatte er auch keine Angst, ich wollte mich fürs Foto einfach nur neben ihn stellen und -schwupps- da hatte er mich schon fest im Arm.
Ja, ein sehr sympathischer Typ, und hübsch - naja seht selbst. Meine Kollegin und ich sind jetzt jedenfalls noch auf Wolke 7 - verdammter verliebt als vorher.

(PS: Ein Stein hat mich noch nicht erschlagen, ein Ufo hat meinen Weg bisher nicht gekreuzt und auch wenn es nach Weltuntergang aussieht, draußen, hoffe ich, dass es nur ein fetter Regenschauer ist, denn ich habe gerade Urlaub und noch einiges vor. Im Urlaub - und in meinem restlichen Leben!)

(Markus Lanz hat sich auch noch kurz Zeit für ein Foto genommen, obwohl er eigentlich gleich wieder in die Vorbereitung für die nächste Aufzeichnung an dem Abend musste. Zum Glück gucke ich beim Bild mit Florian David Fitz nicht so beschränkt wie hier :D )

[Schnappschuss #40]

Donnerstag, 25. September 2014


Am vergangenen Wochenende waren mein Freund und ich ziemlich spontan beim Geheimkonzert von Kraftklub hier in Hamburg (Bericht dazu mit Bildern ist in Planung). Nach dem Konzert blieben wir noch ein wenig vor Ort, um noch gemütlich ein Bierchen zu trinken stalkermäßig darauf zu warten, dass die Band noch für ne Selfie-Session (Autogramme sind so 90er) rauskommt (man munkelte, dass das der Fall sei). So war es dann tatsächlich. Ich machte Fotos mit ein paar Bandmitgliedern, aber mein "Liebling", Felix, ließ noch auf sich warten. Mein Freund war schon leicht genervt (Vielleicht hätte ich nicht so oft sagen sollen "Nur noch ganz kurz, ich will noch ein Foto mit dem Hübschen!" :D ) und ungeduldig und wollte endlich weiter zum Reeperbahnfestival, als sich plötzlich eine Menschentraube (überwiegend aufgeregte Mädchen) um einen jungen Herrn bildete. "Oh, das ist er bestimmt! Machst du ein Foto von ihm und mir?" Mein Freund war kurz vorm platzen. Doch Surprize, Surprize: "Alter, das ist nicht Felix....das...das ist CASPER!" - "Wie, Casper....der echte?" - "Ich weiß nicht..." Wir kamen ihm näher und als ich seine Stimme hörte, war da kein Zweifel, "Ja, der echte!!" Begleitet von zwei Security-Typen versuchte er sich vorwärts zu bewegen und gleichzeitig Fotos mit den Fans zu machen. Ich hörte meinen plötzlich total aufgeregten Freund von hinten rufen "Geil, jetzt will ich auch ein Foto!!" (an Kraftklub hatte er eher wenig Interesse gezeigt). Das mit dem Foto war nicht so leicht. Es ging alles wirklich sehr schnell und es war wuselig, weil die Security-Typen immer gedrängelt haben, "Benjamin, wir müssen weiter!".  Das hat der Gute aber, so lange er konnte, ignoriert und mit so vielen Fans wir möglich Fotos und Selfies gemacht. Und um alle zufrieden zu stellen, machten wir dann ein Gruppenfoto (Den Bestizer des Handys, mit dem das Foto geschossen wurde, haben wir kurz darauf, auf dem Weg zur Bahn, zufällig noch getroffen. Er war so nett, mir das Foto zu schicken.).
Ich hätte nicht gedacht, dass ich so zum Fangirl mutieren würde, wenn ich Casper mal zufällig nach einem Kraftklub-Konzert (wo er übrigens NICHT mit aufgetreten ist) treffe (ziemlich nah bin ich ihm ja schon einmal gekommen). Naja im Vergleich zu ein paar deutlich jüngeren Damen dort, war ich noch recht gefasst, würde ich mal behaupten. Trotzdem war es ein unglaublich cooler Abend. Ist ja meistens so, wenn er anders verläuft, als man geplant hatte.
Hier noch das Gruppenfoto und ein paar weitere Fotos von unglaublich schlechter Qualität.



[Backstreet's never been gone, duh!]

Sonntag, 10. August 2014

[via]

Es ist Samstagabend und ich habe kein Date, keinen Plan und eigentlich auch keine Lust auf Action. Was macht man dann? Na klar, man schaltet den Fernseher ein und freut sich ein Loch ins Knie, als man feststellt, dass auf VOX eine vierstündige Sendung namens "Das Phänomen Boygroup" läuft. Ja, das ist mein Ernst und diese Aussage beinhaltet ausnahmsweise mal keine Ironie. Ich weiß nicht so recht, ob ich den folgenden Satz mit Stolz oder als Rechtfertigung schreibe, aber: Ja, ich gehöre zur Generation Boygroup (Kann also nichts dafür, aber das macht auch nichts!). So, da die Katze nun aus dem Sack ist, kann ich gern auch noch etwas konkreter werden. "Meine" Boygroup war (der aufmerksame Leser wird es bereits wissen, denn hier und da habe ich die Jungs schon erwähnt) selbstverständlich die Band Backstreet Boys! Um ehrlich zu sein, sie sind es noch immer, auch wenn sich die Zeiten etwas geändert haben. Natürlich hängen an meinen Zimmerwänden keine 20 Gruppenposter und 7 Einzelposter von Nick Carter in Lebensgröße mehr und die BRAVO kaufe ich mich auch nicht mehr, um immer auf dem neusten Stand zu sein und die neuen Artikel in meiner zum Platzen vollgestopfte BSB-Mappe zu heften. Aber wenn ich heute, im Jahre 2014, mit dem Auto meiner Eltern durch die Gegend cruise und mal wieder verpeilt habe, den Sender von NDR 1 ("Der Hausfrauensender") auf was Cooleres umzuschalten, und dann plötzlich "Quit Playing Games with my Heart" aus den Lautsprechern schallt, dann werde ich von einer Sekunde zur nächsten zu meinem kreischenden, präadoleszenten Ich (Keine Angst, meine Fahrkünste gleichen weiterhin einer Dame, die alt genug ist, einen Führerschein zu besitzen!). Manchmal passiert es auch, dass ich durch den Marktkauf meines Vertrauens in meiner Heimatstadt schlendere, um die Einkäufe für den Samstagabend zu erledigen und ich plötzlich durch die Schnapsabteilung tänzel, weil das Supermarktradio "Everybody (Backsteet's Back)" spielt. Schämen muss man sich dafür heute zum Glück nicht mehr. Auf jeder 90er Party werden die Lieder der Backstreet Boys von Männlein und Weiblein gleichermaßen gefeiert.
Mein erstes Kontert der fünf Jungs aus Florida besuchte ich zusammen mit meiner besten Freundin Nina und ihrer Mutter Anfang 1999, als sie auf ihrer "Into the Millennium"-Tour waren. Unsere Mütter warteten damals geduldig in der endlos langen Schlange vor der Vorverkaufstelle und besorgen uns die Karten, während wir brav die Schulbank drückten. Großes Drama war, als das Konzert, was ursprünglich im Herbst 1998 stattfinden sollte, plötzlich verschoben wurde. Monate waren damals im Alter von 12/13 Jahren das, was Jahre jetzt für mich sind. Es flossen Tränen! Aber irgendwann war der Tag da, an dem wir uns auf den Weg nach Münster machten und zum ersten Mal unserer großen Liebe Nick Carter näher als je zuvor sein würden. Nein, wir standen nicht vorn, sondern relativ weit hinten. Aber da sich die runde Bühne in der Mitte befand, konnten wir trotzdem recht gut sehen (außerdem hatten wir kleine Ferngläser dabei, kein Scherz!!). Es war natürlich ein unvergessliches Erlebnis. Aber ich hasse bis heute die fünf Mädchen, die damals bei "The Perfect Fan" zusammen mit ihren Müttern auf die Bühne geholt wurden. Ein Traum, einmal einem der Backstreet Boys die Hand geben. Damals schien dieser Traum so unrealistisch und weit weg, dass ich mir vermutlich vor Lachen in die Hose gemacht hätte, wenn man mir gesagt hätte, dass ich irgendwann mal der ganzen Band (naja fast, Kevin Richardson ausgenommen) gegenüberstehen würde und jedem die Hand schütteln würde!
Nick
Nina & ich
2008
Fast 10 Jahre hat es gedauert, bis ich im Mai 2008 wieder ein Konzert der Backstreet Boys besuchen würde. Dieses Mal ohne Erziehungsberechtigte und ohne Kevin Richardson, dafür aber mit meinen besten Freundinnen und in Oberhausen statt Münster. Dank meiner Kontakte zur Plattenfirma kam ich an zwei Karten für die Soundcheck-Party vor dem Konzert. Es gab schweineteure, stark limitierte Tickets dafür zu kaufen. Meine beste Freundin Nina und ich durften mit diesen Karten bereits Stunden vor dem Konzert in die Halle und sahen zusammen mit den wohlhabenden Fans, die sich diese Tickets leisten konnten, eine Art inszenierten Soundcheck der Backstreet Boys. Die Jungs spielten ein paar Lieder blödelten herum, beantworteten zwischendurch Fragen aus dem Publikum und anschließend  durfte man allen Bandmitgliedern die Hand schütteln, "Hallo" sagen und es wurden Gruppenfotos gemacht (Bei Nick habe ich all meinen Mut zusammen genommen und sogar ein kleines Gespräch mit ihm geführt :D ). Ein absolutes Highligh. Dass ich seit 2008 meine rechte Hand nicht mehr gewaschen habe, dürfte euch sicherlich klar sein.


Dieses Jahr, fast 6 Jahre später, haben meine Freundinnen und ich unser letztes Kleingeld zusammengekratzt und es wieder getan. Als eine Art inoffiziellen Junggesellinnenabscheid machten wir uns auf den Weg in die O2-World Hamburg und genossen das über 2-stündige Konzert (dieses Mal war Kevin auch wieder dabei) voller Highlights. Obwohl wir (nach unserem Zeitplan) sehr spät dran waren, schafften wir es sehr weit nach vorne und hatten eine fantastische Sicht auf die Jungs. Aber braucht schon irgendwelche Stripper der Reeperbahn, wenn man die Backstreet Boys in beinahe greifbarer Nähe haben kann (naja...öhöm... die Stripper gab es an dem Abend dann auch noch, aber das eine andere Geschichte :D )!! 

"You do realize that there's a couple of rules that we have? ONE is, we want you to go crazy, okay? TWO, we want you to act like you're 15 years old again, okay?"
- Nick Carter



Die Backstreet Boys - Eine Band, mit der ich meine erste Teenie-Star-Liebe erleben durfte. Eine Band, die mich mit "I want it that way" durch meinen ersten echten Liebeskummer begleitete. Eine Band, bei der ich heute noch weiche Knie und Herzrasen bekomme. Eine Band, die mich jederzeit wieder wie  12-15 Jahre jung macht (und gleichzeitig eine Band, die mich alt fühlen lässt, wenn ich Sätze wie "Backstreet Boys? Ja kenn ich, meine Mama war früher Fan von denen" auf der Arbeit von den Schülern höre) und somit eine Band die für mich all das Botox dieser Welt unnötig macht.
Um es mit den Worten meiner Freundinnen zu sagen: BSB 4eva!!! 

So und jetzt Feuer frei für euer "Ih Anja, wie kannst du nur!" ;)

[A is for Questions!]

Mittwoch, 19. März 2014


"I give up. I'm A. You're A. My mom's A. Sometimes my dad's A. By the time we find out the whole story, I'm gonna be married with 6 kids.... (who might be A)!"
[via facebook] 

Um mal meine liebe Freundin Asta zu zutieren: "Wenn man das Wort Hassliebe definieren müssten, dann wäre Pretty Little Liars die perfekte Definition." Heute war wieder #adAy (= Finale der 4. Staffel) und nun sitzen wir (nicht zum ersten mal) hier und fragen uns, warum wir den Scheiß eigentlich gucken. Wenn uns das einer sagen kann, oder jemand nen Plan hat, wer A sein könnte, haut in die Tasten. Mehr muss ich dazu nicht sagen.

[Music Moment #1]

Freitag, 14. März 2014

[via]

First Kiss - Wer in diesen Tagen diese zwei Worte liest, der denkt vielleicht nicht gleich an den eigenen ersten Kuss zurück, sondern hat eher ein derzeit sehr oft (in diesem Moment über 47.000.000 mal!) angeklickes YouTube-Video im Kopf. In diesem Post will ich weder darüber schreiben, wie schön ich das Video finde, noch will ich es kritisieren, indem ich darauf aufmerksam mache, dass es sich dabei um Models, Schauspieler etc. handelt. 
A propos aufmerksam machen: Hört ihr den Song im Hintergrund? Er ist mir gleich aufgefallen und ich musste beim Ansehen mehr auf den Song achten, als auf das tatsächliche Geschehen im Video, denn die Stimme und der französische Akzent kamen mir gleich bekannt vor. Natürlich war es keine Kunst herauszufinden, wer für diesen Song, "We Might be Dead Tomorrow", verantwortlich ist, steht ja unterm Video (Blindfische wie ich fragen trotzdem lieber mal Onkel Google). Gesungen wird er von SoKo. So-wer (Nein, die gute Dame hat nichts mit irgendwelchen Sonderkommissions-TV-Serien zu tun)
SoKo mag vielleicht nicht so unglaublich vielen Menschen ein Begriff sein, aber mir. Und das ist, wo mein erster "Music Moment" beginnt: Im Jahr 2007, das Jahr, in dem ich zum ersten Mal auf SoKo aufmerksam wurde. Genauer genommen wurde ich aufmerksam gemacht. Von meinem damaligen Freund, kein geringerer Typ als der, dem ich den Namen "Annie Waits" verdanke, übrigens (Worauf wartet Annie eigentlich). Er schwärmte von einer jungen Sängerin, die englische Songs mit einem unglaublich süßen französischen Akzent singt. Da ich immer offen für neue Musik bin, ließ ich mir Videos von ihr zeigen und war begeistert. Wieder und wieder hörten wir uns damals ihren Song "I'll kill her" an und als ich den Worten lauschte, hatte ich noch keine Ahnung, dass genau diese Worte schon bald unsere Beziehung perfekt beschreiben würden:
"So of course you were supposed to call me tonight 
You were supposed to call me tonight, 
We'd have gone to the cinema, 
And afterwards the restaurant, 
The one you like in your street [...]
I would have waited like a week or two, 
But you never tried to reach me, no, 
You never called me back."
Aber das verzweifelte Warten darauf, dass er sich mal meldete war natürlich nicht alles, denn irgendwann gestand er mir, dass er "Mist gebaut" habe. Was genau das bedeutet, könnt ihr euch sicherlich denken: eine andere Frau. Und wie das so ist, wenn man verliebt ist, man verzeiht irgendwann, vergisst aber nicht. Aber statt ihn zu hassen, hasst man dann "die Andere". Denn irgendwen muss man ja hassen, richtig?
"I'll kill her, I'll kill her, 
She stole my future, she broke my dream, 
I'll kill her, I'll kill her, 
She stole my future when she took you away."
Natürlich hat das nicht lange funktioniert, denn nach anfänglicher Mühe, ein guter Freund zu sein, kam das alte Verhalten wieder zum Vorschein. Sich nicht melden, wenn Freundin auf einen Anruf erwartet. Freundin stundenlang warten lassen, um sie dann doch zu versetzen. Das übliche, was mir bereits bekannt war, mit dem Unterschied, dass man sich nach einem solchen Vertrauensbruch andere Horrorszenarien ausmalt: Er liegt nun nicht mehr schwerverletzt im Straßengraben, sondern im Bett einer anderen Frau.
Dass die Beziehung das nicht überlebt hat, könnt ihr euch denken. Und dass ich todtraurig war und eine Menge Nutella gefuttert und Wein getrunken habe, sicherlich auch.
Und noch lange hat es gedauert, bis ich den Song von SoKo gehört und diese andere Frau verflucht habe (allerdings irgendwann um einiges weniger, als den Typen selbst).
Aber Zeit heilt ja bekanntlich alle Wunden und so war der Typ (zum Glück!) gemeinsam mit SoKo (leider!) irgendwann in Vergessenheit geraten. Doch zum Glück gibt es heute Webphänomene wie das "First Kiss"-Video. So weiß ich, dass es diese tolle Sängerin noch gibt. Jetzt muss ich erst mal das Internet durchforsten und gucken, was sie die letzten Jahre so getrieben hat, denn im Gegensatz zu dem besagten Typen, interessiert es mich bei ihr sehr. 

Das war mein erster Beitrag in meiner neuen Rubrik "Music Moments" und soll selbstverständlich nicht der letzte gewesen sein. Und da die Zeiten vorbei sind, in denen nur Leo DiCaprio für den Oscar oder die Kastelruther Spatzen für den Echo (letztere etwas erfolgreicher) nominiert wurden, nominiere ich hier und jetzt, an dieser Stelle, einfach mal alle Bloggerinnen und Blogger, die Lust haben, ebenfalls ihre "Music Moments" mit uns zu teilen. 
Falls ihr einen "Music Moment" auf eurem Blog postet, hinterlasst mir doch den Link und ich schau vorbei. Außerdem plane ich aus den "Music Moments" eine Art Nachfolger für das Projekt Mixtape zu gestalten. Eine etwas freiere Version, die nicht an Themen gebunden und in Zeiträumen begrenzt ist. Dazu würde ich gerne eine Extraseite auf diesem Blog einrichten, auf der ich eine Übersicht mit meinen Beiträgen mache und eure Blogs mit Links zu den Moments aufliste. Lust?

[Rest in Peace equality]

Montag, 9. Dezember 2013

Auf dieses Bild bin ich durch 9GAG aufmerksam geworden. Eigentlich mag ich 9GAG sehr. Aber dieses Bild zu teilen, das hätten sie sich besser sparen sollen. Sicher war das vom Macher nicht so gemeint, sicher wollte er betonen, dass es schade ist, dass viele heute mehr Aufmerksamkeit auf Schauspieler und Musiker legen, als sich mit Politik und Geschichte zu befassen. Aber es auf diese Art und Weise zu tun, in dem man den Tod des einen Mannes über den eines anderen stellt, das stößt übel bei mir auf.
Als Paul Walker starb, postete jemand auf Facebook, wie es denn sein könne, dass man plötzlich überflutet werde von "R.I.P."-Posts und sie scheinbar niemand für die vielen Opfer des Taifun interessieren würde.
Der Tod von einem oder mehreren Menschen lässt sich, meiner Meinung nach, in keinster Weise vergleichen. Für jeden einzelnen von uns bedeutet er etwas anderes. Daher will ich jetzt nur noch den kommentar mit den meisten likes zitieren, dem ich voll und ganz zustimme:

"You're what's wrong in the world if you actually spent time arguing on who's death is more important." 
[Wayne Sevilla]

[Sporty Spice Up Your Life]

Mittwoch, 11. September 2013

Ich bin eher der sportlich-praktische Mensch, wenn es um Kleidung geht. Je gemütlicher, desto besser, denke ich mir. Würdet ihr jetzt bei mir an der Tür klingeln, würde ich euch in einer grauen Leggings, bunten "Hello Kitty"-Socken (fragt nicht, waren ein Geschenk von meinem Liebsten...), braunen Legwarmern und einem schwarzen Oversize-Kapuzenpulli die Tür öffnen und vermutlich panisch mein Haargummi rausreißen, um mein unsorgfältig zusammengebundenes Dutt-Desaster auf meinem Kopf in Sekundenschnelle verschwinden zu lassen. Am liebsten würde ich immer und überall so herumlaufen, aber man muss sich dann ja leider doch den gegebenen Umständen anpassen. Würde ich ohne richtige Hose mit ungekämmten Zottelhaaren auf der Arbeit auftauchen, würden mich weder die Kinder, noch die Kollegen ernst nehmen und sich vermutlich große Sorgen um meinen gesunden Menschenverstand machen. Auch wenn ich auf der Arbeit Hosen trage und mich morgens um eine anständige Frisur kümmere, muss ich doch gestehen, dass man an meinem Kleidungsstil (sofern man das bei mir so nennnen kann) erkennt, dass ich eben dieser sportlich-praktische (mit Betonung auf praktisch!) Typ bin. Ein Anzeichen dafür dürfte meine Vorliebe für Sneakers sein. 
Kennt ihr noch die Spice Girls ("I'll tell you what I want, what I really, really want"...Ohrwurm? Gern geschehen!")? Wenn ihr sagt "Klar, was ist denn das für eine dumme Frage!", und auch noch alle fünf Spice Girls beim Spitznamen aufzählen könnt, dann lest weiter. Wenn nicht, dann fragt erst eure großen Schwestern, Mütter, ehemalige Babysitterinnen, oder schnappt euch die nächste Zeitmaschine und reist damit in die 90er. 
Meine Favoritin war ja immer Sporty Spice, anderen vielleicht auch bekannt als Mel C. Und jetzt wird mir auch klar, wieso. Sie hatte es einfach drauf. Schaut euch doch einfach mal die alten Bilder an. Während sich Baby, Scary, Ginger und Posh immer wieder in enge Miniröcke, kurze Kleidchen und knappe Bikini-Tops quetschen und Schuhe mit kilometerhohen Plateausohlen tragen mussten, durfte Sporty Spice immer in coolen Shirts, Jogginghose und Turnschuhen auftreten, ohne, dass man sie am liebsten zu "Familien im Brennpunkt" (etwas zeitgemäßer vielleicht:) Ilona Christen oder Hans Meiser schicken wollte. Und stellt euch mal vor, dann mussten die armen Girls in diesen Outfits tanzen, ohne versehentlich und ungewollt (naja..) Körperteile zu entblößen, oder sich mit den Schuhen auf die Backen zu legen (und dabei dann noch mehr zu zeigen). Wenn ich also mal sterbe und man mich dann fragt, als welches Spice Girl ich wiedergeboren werden will, dann lautet die Antwort ganz klar und ohne Zweifel: Sporty Spice (Ja, auch mit dem Hintergedanken, dass man bei Posh später die Ehefrau von David Beckham wird - aber unter uns, der reizt mich so gar nicht)!
[via]

Auch wenn ich gerne mal sehr feminine Schuhe trage, die meine 1,65m im Idealfall noch ein wenig nach oben schummeln, und auch viele solcher Schuhe besitze, meine wahre Liebe gilt den Turnschuhen. Und ich schäme mich nicht dafür, zu sagen, ich gehe lieber mit Sneakers und weiten Shirts vor die Tür, als mich jeden Tag aufs neue aufzustylen und in viel zu kleine Klamotten zu schmeißen, nur um dadurch vielleicht erwachsen(er) oder besonders sexy zu wirken. 
Deswegen habe ich mir am Wochenende auch mal wieder neue Sneakers gegönnt, wie ihr oben sehen könnt (Und da ich mir grundsätzlich nur Kinder Air Max in der Größe 38,5 kaufe, muss ich mich jetzt hier nicht dafür rechtfertigen weit über 100€ ausgegeben zu haben.).


Und ihr so? Welches Spice Girl seid ihr? 

PS: Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist keine gewollte Schleichwerbung. Mein Freund war so stolz darauf, dass er das Logo vom Apple Store beim Knipsen am Jungfernstieg mit draufbekommen hat, dass ich es durchs "tadaa masking" nicht verschwinden lassen wollte. Also habe ich es einfach mitmaskiert und jetzt funkelt im Bild ein Apple-Bokeh - hehe.

[Projekt Mixtape 2013 | August | Das Thema]

Montag, 2. September 2013

Ich steh nicht so auf halbe Sachen, daher dürft ihr, auch wenn wir schon September haben, noch einen Beitrag zum Thema des vergangenen Monats (ja richtig, der August) verfassen. Und mit der Veröffentlichung des Themas vom September warte ich dann noch ein paar Tage. Ihr dürft dann diesen Monat schreiben, wie ihr wollt. Erst September, dann August, umgekehrt, nur ein Thema von beiden oder gar keins. Ist das nicht fantastisch? Und was die Zusammenfassungen angeht, ich bin dran. Meinen Sommerhit bekommt ihr auch noch, aber nicht mehr heute, denn heute war das Wetter nun wirklich nicht ansatzweise Sommer. Aber ich habe gehört, zum Ende der Woche soll es hier in Hamburg bis zu 28°C heiß werden. Gut, dass ich meine Sonnencreme noch nicht vernichtet habe!
Jetzt seid ihr sicher alle schon mega kribbelig und wartet sehnsüchtig auf das neue Thema? Hier habt ihr es:

| Meine erste Musik |

Was ist damit gemeint? Nun, wir haben alle einen unterschiedlichen Hintergrund, was unsere Abspielmedien der Musik angeht. Schallplatten, Kassetten (siehe oben im Bild!), CDs, MP3s usw. Ich, zum Beispiel, habe sowohl Schallplatten, als auch Kassetten besessen, als ich anfing, mich für hörbare Dinge (Hörspiele, Märchen, Rolf Zuckowski und die Kelly Family) zu interessieren. Doch dann kamen diese glänzenden, runden Scheiben... 
Erzählt mir, was eure erste Single oder euer erstes Album war. Mir geht es dabei wirklich um eure erste richtige Musik, also nicht um Hörspiele oder Kinderlieder von Rolf (nicht, dass ich damit sagen will, dass er keine richtige Musik macht, aber ich denke, ihr wisst, was ich meine). Von mir werdet ihr erfahren, was meine erste CD war. Es war eine Maxi CD und ich bekam sie zum Geburtstag, als ich mich auf dem Weg zur Pubertät befand. Ihr könnt ja schon mal Raten, wer und was es war. 
Und wenn ihr nicht so die besten Ratespiel-Spieler seid, dann lasst mich wissen, was eure erste Platte, eure erste CD, eure erste Musik war.

[Projekt Mixtape | Mai | Der Mix]

(100 Jahre später....hihih sorry) Hier der langersehnte Mix des Monats Mai. (Alter Schwede, wir haben September, wo ist die Zeit geblieben!?) Ein paar Songs von Pink sind dabei, ebenso wurden die Ärzte mehrmals erwähnt. Und es gibt den ein oder anderen Song, der genau so heißt, wie das Thema, genau wie in meinem Post dazu.
Euer Hass geht in die unterschiedlichsten Richtungen und es freut mich zu sehen, in welcher Vielfalt man Hassobjekte haben kann.
Also, viel Spaß mit ganz vielen hasserfüllten "F*#&-You-Songs". Mögen unsere Feinde in der Hölle schmoren ;)

#01 | Maribel von "Maribel Skywalker" | Jennifer Rostock - Nenn mich nicht Jenny
"Ach irgendwas muss doch immer sein, oder? Auf eine kurze mit Glück bestückter Phase, kommt dann doch immer wieder ein Moment, in dem man sich denkt: "Seriously? Again?" Ich fühle mich nun mal wieder, als hätte man mir einen kleinen "Please-break-my-heart-and-replace-me-with-someone-else"-Zettel an den Rücken geklebt und ich merke mal wieder nicht, dass er da hängt. Es sind dann die kleinen Momente, in denen man auf dem Balkon sitzt, die Musik bis zum Anschlag aufgedreht und die Zigarette raucht und sich wieder mal bewusst wird, dass Menschlichkeit vielleicht doch nicht mehr so verbreitet ist, wie man anfangs dachte."

"'Was hat dich bloß so ruiniert' von den Sternen. Immer wieder gut, wenn man Menschen begegnet, die nichts mehr von dem leben von dem sie einst sprachen." (via Kommentar)

#03 | Elske von "Herzdame" | Marlon Roudette - New Age
"Zu diesem Song gehört eine lange Geschichte, eine ewig unendlich lange Geschichte, die ich euch wirklich gerne erzählen möchte. Aber ich bin noch nicht an dem Punkt [...] und darum steht sie nicht hier geschrieben."

#04 | Maria von "Mixtapebabe Blog"  | Archive - Fuck U 
"Eigentlich passt dieses Thema irgendwie nicht in diesen schönen Monat, der endlich vom lebensbejahenden Frühling/Sommer eingenommen wird. Da werden die Erinnerungen an die Fuck-You-Menschen blasser (aber eben nie ganz weggehen). Von denen gibts immer mal wieder welche...aber viel Zeit will ich grad nicht in diesem nicht so schönen Gefühl verbringen. Aber der perfekteste Song dafür ist für mich unfraglich "Fuck You" von Archive."

#05 | Cheryl von "Tagtraum" | Paramore - Ignorance
"Falsche Freunde können die größten Arschlöcher überhaupt sein und wenn man realisiert, dass die "beste Freundin" einen eigentlich nur belügt, betrügt und ausnutzt staut sich eine menge Wut an, welcher für mich in diesem Song sowohl musikalisch als auch textlich ordentlich Ausdruck verliehen wird und so quasi ein Ventil geöffnet wird, um dieser Wut mal ordentlich Luft zu machen."

#06 | Anonym | Danko Jones - The Finger
"Mein absoluter FU Song ist The Finger von Danko Jones. Wenn ich von jemandem total genervt oder angepisst bin, wird der Song angemacht und schon muss ich die Person angrinsen. Dabei denk ich mir dann jedes Mal: F### you!!!"

#07 | Julia von "We all learn to make mistakes" | Bring me the Horizon - Antivist & You Me At Six ft. Oli Sykes - Bite my Tongue
"Die Songs laufen einfach nur schön laut, wenn ich mal so ne Wut auf etwas oder auf jemanden habe und mal Dampf ablassen muss."

#08 | Dreaming Girl von "Welcome To My Dreaming" | Christina Perri - Jar of Hearts
"Ein Lied, das sich eigentlich auf eine Beziehung bezieht. Doch der Text ist so passend auf alle Idioten dieser Welt!"

#09 | Ju von "Herzsprung vorwärts" | Cee-Lo Green - F*#& You
"Nach einer Begegnung mit einem Idioten z. B. der Busfahrer mit einem Gesicht, dass "Bätsch" ausdrückt, da man auf den letzten Drücker zum Bus gehetzt ist. Wünsche ich mir die Person einfach auf den Mond ;) und dieses Lied drückt es ganz gut aus "Ey, das war nicht fair". Und deshalb ist es mein Favourit, wenn ich die Person dahin wünsche wo der Pfeffer wächst und grinsend träume wie es wohl wäre ohne solche Idioten."

#10 | Charlotte von "Thistle & Weeds" | Lily Allen - F**k You
"Wenn mich irgendjemand mal so richtig aufregt zum Beispiel mit ewigen Starren im Indischen Zug, dann spiele ich dieses Lied in meinem Kopf ab und mir geht es gleich ein bisschen besser. Mit seiner fröhlichen Melodie erinnert mich der Song daran ein bisschen runter zu kommen."

#11 | maybe von "Happyness" | Pink - Please Don't Leave me
"Ja, ich glaube jeder von euch hat einen F#ck Song. Egal ob das Lied einen nur aufregt oder man bringt dieses Lied mit einer nicht so netten Person in Verbindung! Ja und mein Fucksong verbinde ich mit einer nicht so netten Person, es war ihr Lieblingslied, und da ich diese Person total sch**ße finde, finde ich auch das Lied blöd!"

#12 | Lou von "Atemlos" | Pink - Dear Mr President
"Ich verstehe manchmal einfach die Welt nicht mehr und frage mich ernsthaft "In was für einer Welt leben wir eigentlich?" [...] Jeden Tag hört man im Radio und Fernsehen neue Nachrichten über Menschen, die ihre Mitmenschen umbringen, ausrauben, verletzen. Wieso? Wieso das alles? Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, man sollte doch mit jedem Menschen auf der Welt respektvoll umgehen, oder? Leider vernachlässigen dies viele. So etwas jeden Tag aufs Neue zu hören macht mich einfach sauer und am liebsten würde ich mir diese Leute am Kragen schnappen und sagen "F*#&-You, what the hell are you doing?". Und immer wenn ich über diese Situationen nachdenke, kommt mir nur ein Song in den Sinn: Pink mit Dear Mr. President. Ich finde diesen Song wahnsinnig schön und emotional, ich finde den Text passend und unglaublich aussagekräftig, aber hört selbst."

#13 | Lina al Ghori von "Lina's Nimmerland" | Die Ärzte  - Schrei nach Liebe
"Weil ich bei dem ständigen A***loch gerne mit meinen relativ kurzen Haaren headbangen würde und ich dieses Video einfach zu interessant finde. Die kleinen Mädchen mit den Geigen lassen den Song einfach zu schön klingen und das Arschloch reißt alles wieder raus... Also, an alle nazis, die ich definitiv hasse: Arschloch!"

#14 | Svenja von "Papierherz" | Limp Bizkit - Break Stuff
"Break Stuff von Limp Bizkit ist mein allround F*#&-You-Song, passt einfach immer. *Fun Fact* In meiner Wunschvorstellung ich als Wrestlerin bei der WWE ist dieser Song mein Entrance Theme beginnend ab Minute 2:00 … break your fuckin’ face tonight!"

#15 | Nina von "Gedankensommer" | Revolverheld - Freunde bleiben
"Denn wo die Jungs recht haben, haben sie recht. Dieses ganze wir-bleiben-in-Kontakt-und-verstehen-uns-so-gut Ding funktioniert meistens nicht und deshalb Scheiß auf Freunde bleiben."

#16 | Valerie Anne von "Capers in the Rain" | Christina Aguilera - Fighter & Damien Rice - Rootless Trees
"Ein "F*#& you!" an all jene und "(...) thank you, cause you've made me that much stronger!" [...] Und da ich finde, dass das Aussprechen der Wörter "F*#& you" an sich schon eine befriedigende Wirkung hat, rate ich allen, die gerade das Bedürfnis haben gewisse Aggressionen auszuleben, einmal bei meinem zweiten F*#&-You-Song diese zwei Wörter mitzusingen und zu fühlen"

#17 | Der Buchhändler von "Grooveblog" | Die Ärzte - Schrei nach Liebe
"Der Refrain-Teil "Oh oh oh, Arschloch!" ist mittlerweile ein universell anwendbares geflügeltes Wort bei mir und meinen Lieben geworden. Immer, wenn uns Dummheit gepaart mit großem Selbstvertrauen und/oder Frechheit begegnet, reicht schon ein in der Tonlage leicht ansteigendes "Oh oh oh ..." und alle wissen Bescheid."

#18 | Die Buchhändlerin von "Grooveblog" | The Cramps - People Ain't no Good
"Jetzt habe ich mich für einen Klassiker entschieden, der mich seit 1986 zuverlässig begleitet.Denn eines ist allen F&$%ckYou-Situationen gemeinsam: das innere Kopfschütteln über die Menschheit an sich und diesen ganz speziellen Vertreter da vor mir. Kurz: People ain`t no good ist ein universeller Ausruf."

[Breaking News!]

Dienstag, 23. Juli 2013

[via]

Da ihr es sicher noch nirgends mitbekommen habt, William und Kate haben endlich ihren Familienzuwachs. Der Wahnsinn, oder? Auch wenn es mich nicht im Geringsten interessiert, wie ihr ja wisst, aber wenn ich noch nen Namensvorschlag in den Topf schmeißen darf: Ich bin für ALFred. 
(Ich hoffe, sie haben keine Katze...)

PS: Auch gut: das und das.

[Projekt Mixtape | Juli | Das Thema]

Donnerstag, 18. Juli 2013

Endlich haben wir Sommer und, wie passend, ich kann ihn genießen. Wie ich auf Facebook schon berichtet habe, befinde ich mich gerade im Urlaub. Nicht auf den Malediven oder auf Ibiza, nein auf Balkonien im Hotel Mama. Eine richtige Schnäppchenreise, quasi! Gutes Wetter, bestes Essen und die Unterkunft ist sehr hübsch. Das Personal selbstverständlich auch, obwohl sie mich manchmal auffordern, nach dem Essen selbst abzuräumen und in der Küche zu helfen, das finde ich etwas seltsam.
Was ich hier so treibe? So gut wie nichts! Ich sitze im Schatten (bin absolut kein Sonnenanbeter und braun werde ich eh nie), esse Wassermelone, ärgere meinen Papa bei der Gartenarbeit, indem ich ihn mit Schneebällen ehemalige crushed Ice-Klumpen bewerfe, lese auf meinem neuen Kindle Paperwhite ("Before I Fall" von Lauren Oliver) und freue mich, dass ich nirgends zu sein habe und nichts erledigen muss. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann das das letzte mal der Fall war!!
Das alles würde aber nur halb so toll sein, ohne meine Sommerplaylist, die mich durch den Tag begleitet. Und um diese Liste für die nächsten Tage, hoffentlich Wochen, noch zu erwarten, frage ich euch diesen Monat, was ist euer.... 

| Sommerhit |

Was läuft auf euren Gartenpartys? Welcher Song kommt aus euren Kopfhörern, wenn ihr am Strand die Seele baumeln lasst? Welcher Song erinnert euch an einen besonderen Sommerurlaub, der zwar schon Jahre her ist, aber unvergesslich bleibt? Bei welchem Song wird in eurem Kopf sofort Sommer, wenn ihr ihn im Radio hört? Es muss dich dabei nicht um DEN Sommerhit des Jahres handeln (irgendwer in den Medien ernennt jedes Jahr aufs neue einen bestimmten Sommerhit, der uns im Herbst dann zu den Ohren raushängt). Ich habe da schon 2-3 Kandidaten und muss mich nur noch entscheiden. Bin gespannt auf eure Hits. 

[Maybe Baby]

Montag, 15. Juli 2013

Dass Babys zum Ende einer Schwangerschaft sehnlichst erwartet werden, das ist ja nichts Neues. Der errechnete Geburtstermin rückt näher und die werdenden Eltern warten darauf, dass es endlich losgeht und sie ihren kleinen Wonneproppen endlich schreiend in den Armen halten können. Aber es sind nicht die Eltern allein, die auf den Kalender starren und sich fragen, ob der Sohnemann wohl ein Sonntagskind wird. Da kann es die aufgeregte zukünftige Tante kaum erwarten, dass die Schwägerin ihre/n Nichte/Neffe zur Welt bringt. Oder die werdenden Großeltern, die die eigentlich entspannten, werdenden Eltern mit ihren stündlichen Kontrollanrufen, "Geht's schon los? Tut sich was?", vollkommen nervös machen. Oder man selbst, völlig unbetroffen, wenn man die Nachbarin im Vorgarten sieht, die so eine große Kugel vor sich herschiebt, dass sie entweder kurz vor der Entbindung stehen muss, oder Fünflinge erwartet.
Doch manchmal warten nicht nur die Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel, Nachbarn oder Hebammen darauf, dass das Geschrei endlich losgeht. Nein manchmal, genau genommen jetzt gerade, warten rund um die Welt unzählige Menschen auf ein kleines, winziges Baby (mit vermutlich großen, abstehenden Ohren), welches jeden Moment in England das List der Welt erblicken wird. Verrückt, oder? Aber es reicht nicht, dass man bloß wartet. Nein, man wettet auf alles, was man sich so vorstellen kann: Vom Geschlecht und der Haarfarbe, über Augenfarbe bis hin zum Winkel, in dem die Ohren vom Kopf abstehen werden (okay zu letzterem habe ich keine Quelle, aber ich bin mir sicher, dass es irgendwelche Geo-Dreieck-Liebhaber oder plastische Chirurgen gibt, die sich begeistert damit befassen). Aber wenn ihr denkt, dass sich bloß die Spiel- und Wettsüchtigen dieser Welt von Tag zu Tag Kurioseres ausdenken, dann macht mal das, was ich bereits seit ein paar Tagen. Gebt mal bei google "Kate William Baby" ein und sucht nach den Artikeln, die in der letzten Stunde so veröffentlicht wurden. Anfangs gab es nur Schlagzeilen wie "Wird es ein Junge, oder ein Mädchen?". Daraus wurde dann bald "Es wird ein Mädchen!" (macht nicht den Fehler und hört nach dem Bindestrich auf zu lesen, denn sonst gucken euch alle etwas seltsam an, wenn ihr in einer angeregten Unterhaltung behauptet zu wissen, welches Geschlecht das Baby haben wird - Eine Stern.de Abstimmung kommt nicht so gut an als zuverlässige Quelle). Jetzt, wo es wirklich jeden Moment soweit sein könnte, hauen die Journalisten erst recht in die Tasten. Doof nur, dass denen auch nicht wirklich viel sinnvolles mehr einfällt. So liest man aktuell brandheiße Schlagzeilen wie "Der Tag, nachdem das Baby nicht kam", oder "Insider: Sie planen eine Baby-Tour". Außerdem fragt man sich: "Was machen Kate und William kurz vor der Geburt?" oder "Wie deutsch ist Kates Baby?", und erfährt, dass David Beckham den Royals rät, das Kind David zu nennen (Naja, da es ja eh ein Mädchen wird, fänd ich Annie schon irgendwie passender!). Und vor dem Krankenhaus kampieren die Paparazzi mit ihren Kameras und Trittleitern (stell ich mir bisschen festivalmäßig vor. Ob die wohl auch Flunkyball spielen?), alles total normal.
Bei mir war das ja damals vor fast 28 Jahren (wuääääa, alt!?!) absolut ganz genau so (abgesehen vom ganzen Internetzeugs, denn das gab es ja damals noch nicht). Termin für meine Geburt war der 25. Oktober 1985 und bereits Anfang Oktober waren im ganzen Emsland alle Trittleitern und Polaroidkameras ausverkauft. Okay, wem mach ich was vor. Natürlich war es nicht ansatzweise so, wie bei den Royals - unglaublich, ich weiß! Als ich vorhin meine Mama fragte, "Du, wie war das denn bei mir so?", guckte sie mich etwas verwirrt an. "Wie soll das gewesen sein? Ich hatte einen Termin im Krankenhaus und zwei Tage vor dem Geburtstermin sagte man, dass du groß genug bist. Sie fragte mich, ob sie dich schon holen sollten, damit ich mir die Wehen spare und dann warst du da." Und so kam ich am 23. Oktober per Kaiserschnitt zur Welt. Ohne Paparazzi vor dem Krankenhaus, ohne dass man spekulierte, was meine Eltern vor meiner Geburt machen. Und wenn es um mein Geschlecht ging (wollte ich vorher auf den Ultraschallbildern noch nicht zeigen, ich war also schon immer mega geheimnisvoll!), wettete man nicht auf Junge oder Mädchen, sonder sagte "Egal, Hauptsache gesund!".

So, jetzt ist schon wieder eine Weile vergangen, seit ich das letzte mal Google gefragt habe, ob das blöde Baby endlich da ist, also muss ich wieder nachgucken, denn ich hab fast mein ganzes Taschengeld auf "Mädchen" (und den Rest auf den Namen "Annie") gesetzt. Und was glaubt ihr. Mädchen, Junge? David oder Annie? Oder ist euch das ganze Thema auch so egal, wie mir, und ihr beschäftigt euch nur damit, um mit dem Spektakel einen Beitrag für euren Blog zu füllen? 

[Oh it's such a shame for us to part]

Sonntag, 14. Juli 2013

[via]

Eigentlich hatte ich bereits einen anderen Post für heute angefangen. Aber als ich während einer kleinen Schreibpause beim Surfen erfuhr, dass Glee's "Finn Hudson"-Darsteller Cory Monteith tot ist, hatte ich irgendwie keine Lust mehr den Post fertig zu schreiben. Als bekennender "Gleek" kann ich nur sagen, dass ich geschockt bin und es für mich unvorstellbar ist, dass ein so junger Mensch plötzlich nicht mehr da ist und man ihn weder als Finn (ich hatte gerade angefangen Finn richtig cool zu finden, seit er kein High Schooler  mehr war), noch in irgendwelchen anderen Rollen sehen wird.
Möge er in Frieden Ruhen und meiner Lieben Gastmutter und Freundin Jane Gesellschaft leisten, wo auch immer die beiden jetzt sein mögen, denn sie war diejenige, die mich mit ihrem Glee-wahn infiziert hat, als sie damals so krank war.
Ich wollte euch diesen Song schon länger ans Herz legen und hatte überlegt ihn irgendwie in das Projekt Mixtape einzubinden, aber jetzt gibt's ihn so. Die Glee Version von Coldplays "The Scientist".


[Projekt Mixtape | Juni | Live Musik]

Donnerstag, 11. Juli 2013

Jaaa, ich weiß, es ist schon längst Juli, aber ich rechtfertige mich jetzt einfach mal nicht, warum das Projekt etwas ins schleifen kommt. Statt doof rumzulabern, komme ich lieber auf den Punkt, nämlich zu meinem Beitrag zum Thema "Live Musik":
Ich war schon auf vielen tollen Konzerten und einigen Festivals. Also könnte ich zu diesem Thema jeden Monat einen Beitrag schreiben. Nein, jede Woche sogar. Langersehnte Konzerte von Größen wie Muse und Pearl Jam. Oder der unvergessliche Tag mit meinen Mädels, als wir uns Jahre nach unserer aktiven Fanzeit mal wieder auf den Weg machten, um die Backstreet Boys live zu sehen und ich als Highlight den Jungs vor der Show die Hand schütteln durfte (selbstverständlich habe ich mir die Hand seit Mai 2008 nicht mehr gewaschen. Also, sollten wir uns jemals begegnen, reicht mir niemals eure Hand, kleiner Tipp). Aber ich erzähle euch heute von einem coolen, lustigen Abend, den ich mir meiner Freundin Kathrin und der Band Rooney (kennt ihr sie noch? "When did your heart go missing"...) hatte.
Wie genau es dazu kam, dass Kate und ich uns Karten für das Konzert kauften, weiß ich nicht mehr genau. Es ist schon ein paar Jahre her (April 2008). "When did your heart go missing" war ein riesiger Ohrwurm, "damals". Und wie es manchmal so ist, wenn eine Band im Radio rauf und runter dudelt, besorgte ich mir das damals aktuelle Album "Calling the World" und hörte rein. Es dauerte nicht lange, da lief es bei mir in Endlosschleife. Also besorgte ich mir auch das Vorgängeralbum, was mit dem Bandnamen, also "Rooney", betitelt war. Und sehr schnell fiel mir ein, dass ich die Songs doch irgendwo schon einmal gehört hatte. GENAU! Bei einer meiner Lieblingsserien "The OC"! In dieser einen Folge, in der Marissas sonst so ätzendem (EX-)Freund Luke der Stock aus dem Allerwertesten gezogen wird und er voll lustig etwas seltsam wird und voll abgeht auf einem Rooney Konzert.
So in etwa gingen Kate und ich auch ab. Naja fast. Der Abend begann mit ein paar leckeren Getränken in Kate's Wohnung. Wir hatten uns viel zu lange nicht gesehen und, wie das bei Mädchen so ist, dementsprechend viel zu erzählen. Irgendwann, viel zu spät, machten wir uns auf die Socken zum Luxor, einem gemütlichen Club in Köln. Dort angekommen hörten wir die letzten Song der Vorband, keine Ahnung, was wir da verpasst haben. Gerade so ergatterten wir noch den letzten Kleiderbügel an der Garderobe, den wir uns netterweise zu zweit Teilen durften. Jetzt aber schnell!! Alles, was wir jetzt noch brauchten, war ein Bier von der Theke und ein schneller Gang zum Ort für die kleinen Mädchen. Der befand sich praktischerweise direkt neben der Bühne! Denn als wir das erledigt hatten, was Mädchen in Rudeln auf dem Klo erledigen (was, verrate ich natürlich nicht, es könnten ja männliche Wesen mitlesen), standen wir seitlich sehr weit vorne an der Bühne, als das Konzert begann. Und los ging's. 
SO nah!
Wir waren natürlich bestens vorbereitet und konnten bei so ziemlich jedem Lied mitsingen. Und wenn es mit dem Singen gerade mal haperte, tanzten wir halt ein wenig wilder. Leider waren wir damit eher die Exoten im Publikum. Die meisten Konzertgäste standen einfach da und guckten, manche wippten leicht außertaktmäßig mit dem Fuß oder nickten mit dem Kopf. So auch ein paar wirklich außerordentlich große Typen vor uns. Also beschlossen wir, sie einfach zu fragen, ob sie mit uns den Platz tauschen würden, "...nur kurz für ein, zwei Songs? Wir sind ja so klein und sehen hier nicht so gut hinter euch!". 
Es dauerte nicht lange, da standen wir direkt an der Bühne. Und mit direkt, meine ich direkt. Ohne Absperrung und Security-Typen. Wir standen so nah, dass wir dem Sänger Robert Schwartzman quasi an den Hintern packen konnten, als er immer wieder direkt vor unserer Nase stand (Ähäm...quasi...konnten? "Wetten, ich trau mich!?" und ja, ich traute mich :D ).
Leider ist so ein tolles Konzert natürlich auch irgendwann vorbei. Nachdem sich alle so desinteressierten Zuschauer dann bei "When did your heart go missing" doch noch ne runde auspowern konnten und voll angingen, gingen sie nach dem Konzert auch alle sofort ab, nach Hause. Aber vorher an die Garderobe. Wir hatten keine Lust auf das Gedrängel, also machten wir uns noch mal auf den Weg zur Theke und tanzten noch eine Runde zur Musik, die nach dem Konzert im Club lief. Cleverer Schachzug, wir sparten uns nämlich nicht nur die stressige Warterei an der Garderobe, sondern konnten unseren Augen kaum glauben, als die Band plötzlich neben uns im Club stand!
Sie unterhielten sich mit den Clubgästen, tranken Bier mit "uns" und wir konnten auch noch Fotos mit ihnen machen. Der Drummer, Ned Brower, sagte sogar, dass er uns wiedererkannt hat, weil wir in der ersten Reihe so gefeiert hatten (Seinen Satz "I recognized you!" hätten wir uns damals beinahe als Tattoo auf die Stirn stechen lassen). Wie aufregend und wie "normal" zugleich es einfach war, mit diesen Typen zu quatschen und etwas zu trinken, die man sonst nur aus dem Radio, The OC und ein paar Spielfilmen, in denen Robert (übrigens der Cousin von Sophia Coppola und Nicolas Cage) sich als Schauspieler versuchte (zB: Plötzlich Prinzessin -> Michael, der Bruder ihrer Besten der Besten Freundin mit dem die plötzliche Prinzessin Mia am Ende zusammen kommt, hach was war ich verliebt!), kannte.
Eine tolle Konzertnacht, die wir ohne großartig hochgesetzte Erwartungen angegangen sind und nach der wir nachts glücklich und mehr als zufrieden eingeschlafen sind.

(Oh Gott, wie wir da noch aussahen, Kate!!)
ich, Robert Schwartzman (Lead Vocals, Rhythm Guitar) und Kate

ich, Gitarrist Taylor Locke (war damals mit The OC's "Marissa Cooper"-Darstellerin Mischa Barton zusammen) und Kate 

Meine Wenigkeit und "I recognized you!"-Ned Brower, Drummer der Band.