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[Projekt Mixtape 2013 | Mai | F*#&-You-Song]

Mittwoch, 22. Mai 2013

Mein "F*#&-You-Song" - Wieder ein Thema, was sehr viele Emotionen auslösen kann. Ich muss gestehen, Gefühle wie Wut, Ärger, Enttäuschung und Hass zuzulassen, fällt mir oft leichter, als es bei positiven Gefühlen der Fall ist. Das mag sicherlich daran liegen, dass es so anstrengend ist, das Negative zu unterdrücken. Aber ich bin der Meinung, dass auch diese Gefühle mal raus müssen. Und es gibt nichts besseres, als dies in Begleitung mit einem richtig schönen "F*#&-You-Songs" zu tun. Rachepläne schmieden (selbstverständlich nur im Kopf :D ), den Boxsack vermöbeln, staubsaugen, obwohl man gestern erst den Frühjahrsputz erledigt hat und dabei fluchen, weil man vor Wut mal wieder so grob und wild war, dass man irgendwas geschrottet, oder sich selbst versehentlich verletzt hat.

Ihr erinnert euch an die Arten von Arschlöchern, die ich euch in der Themenvorstellung aufgezählt habe? Ich hatte sie so ziemlich alle, vom betrügenden Freund, falschen Freunden, der Mobber-Anführerin, bis hin zur fiesen Chefin. Und über wen schreibe ich heute? Über niemanden, der genannten Arschlöcher (der Betrüger-Freund hat schon seinen Beitrag, die ehemalige Chefin verdient keinen und alle weiteren sind Jahrhunderte her). Um genau zu sein, ich schreibe heute über keine Person, sondern über eine Sache. Nichts hat mich in den vergangenen Jahren wütender gemacht, mehr enttäuscht und die Lust zum Zertrümmern mehr angeregt, als diese fiese Krankheit namens Krebs, der wir alle kaum aus dem Weg gehen können.
Früher war Krebs für mich etwas, woran alte Menschen erkrankten und starben. Oder irgendwelche entfernt Verwandte und Bekannte. Krebs war da, aber trotzdem in "sicherer" Entfernung. Okay, vielleicht war er nicht immer so weit entfernt, vielleicht habe ich mich dagegen gewehrt, mich damit auseinandersetzen zu müssen. 
Das änderte sich, als eine Freundin in meinem Alter vor einigen Jahren daran erkrankte (und zum Glück diese Arschlochkrankheit erfolgreich besiegte!). Die Realität stand plötzlich vor mir und schrie mir quasi ins Gesicht "Anja, wach auf. Krebs kann jeden betreffen!". Und auf einmal war es so, als würden alle um mich herum gegen die Krankheit und um ihr Leben kämpfen (leider nicht alle so erfolgreich, wie meine Freundin). 

Es macht mich so wütend, was Krebs mit Menschen macht. Er bereitet den Erkrankten Schmerzen bis hin zu Höllenqualen. Behandlungen mit fiesen Nebenwirkungen, zahlreiche und komplizierte Operationen bei denen zum Teil ganze Organe entnommen werden müssen. Er beendet Leben von Menschen, die hier noch gebraucht werden, so unnötig und viel zu früh. Muss eine junge Mutter von 4 Kindern unbedingt sterben? Er macht Angst. Betroffenen, Angehörigen und mir. Angst davor, dass wieder eine schlechte Nachricht kommt, dass jemand in meinem engeren Umfeld erkrankt ist. Aber auch die Angst davor, selbst zum Patienten zu werden.

Es gibt Tage, an denen denke ich nicht an diese beschissene Krankheit. Dann gibt es aber auch wieder diese Tage, an denen Wut und Hass in mir hochsteigen und ich den Krebs am liebsten verprügeln würde, würde er in Form einer Person vor mir stehen. Dann denke ich mir: "Hallo Krebs, f*#& you!". Und es gibt nur ein Lied, was mir dann in den Sinn kommt. Ein Song, der so heißt, wie dieses Thema. Auch wenn der Text des Liedes vielleicht nicht die Krankheit direkt anspricht. Der Hass, der dieses Lied ausdrückt, sitzt wie angegossen. Deshalb ist mein "F*#&-You-Song" ...



Was ist euer F*#&-You-Song? Noch bis Ende des Monats könnt ihr mitmachen. Schreibt einen Beitrag darüber und hinterlasst den Link zum Post hier. Ich freue mich über eure Posts.

[Zwischen den Jahren]

Samstag, 29. Dezember 2012

Weihnachten ist vorbei, Silvester steht vor der Tür. Zwei Tage arbeiten und dann war schon wieder Wochenende für mich. So könnte es ruhig häufiger sein. Ich hoffe, ihr hattet schöne Feiertage und habt gut gegessen, die Zeit mit euren Liebsten genossen und habt ein paar schöne Geschenke bekommen.
An dieser Stelle möchte ich ein riesiges "Hallöchen" an alle neuen Leser aussprechen, die sich in den letzten Tagen hier eingefunden haben. An Weihnachten ging mein dritter Gastbeitrag bei CopyPasteLove online (Inhaltlich ging es dabei um mein Experiment Froschkönigin). Ich freue mich über die vielen Kommentare - sowohl hier, als auch unter dem Gastbeitrag selbst. So viele nette Worte! Das Gefühl, dass ich das Experiment nicht nur für mich gemacht habe, sondern, dass sich auch viele andere Blogger dafür Interessieren und sich Gedanken darüber machen, das ist klasse. So macht bloggen Spaß.
Manche fanden es so spannend und gleichzeitig schockierend, dass sie es über Facebook und Twitter verbreitet haben. Oder sie haben selbst einen Beitrag darüber verfasst. Ich wurde mehrmals gefragt, ob sie mein Experiment erwähnen dürfen. Na klar! Je mehr über dieses Thema schreiben, desto besser! Falls ihr über das Thema schreibt, hinterlasst mir hier doch bitte kurz den Link zum Beitrag, damit ich ihn auch lesen kann (und so vielleicht auch neue Blogs für mich entdecken kann). Ich füge dann eure Links in diesem Post hinzu, damit auch andere noch was davon haben (siehe unten).
Falls ich in den nächsten Tagen nichts mehr von mir hören lasse, wünsche ich euch allen schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Was habt ihr so geplant für Silvester?


#1 "Ein Leser-Experiment" auf  "Zwei Nachttierchen erzählen" | #2 "Emily van der Hell" erwähnt das Experiment in einem Wochenrückblick | #3 Annabeth von "The Dreamer" distanziert sich in ihrem ersten Blogpost vom gegenseitigen Verfolgen und erfindet dabei die Bezeichnung "die Annie-Fraktion" | #4 Chiara von "Ocean of Colours" fragt sich "Muss das wirklich sein?" | #5 Eva von "Round About Me" weist in einem Wochenrückblick auf den Gastbeitrag hin | #6 Einen Hinweis auf den Gastbeitrag gab es in einem weiteren Wochenrückblick von Claudia auf "Beauty Butterflies" | #7 Mari von "wandelbar" hat ebenfalls keine Lust auf gegenseitiges Verfolgen und weist in ihrem Post darüber auf das Experiment hin. | #8 Andrea von "Stratosphere & me" hat das Experiment im Netz gefunden.

[Experiment Froschkönigin - Teil 5]

Freitag, 7. September 2012


- Teil 5 -

Ich habe vor einiger Zeit, am 23. Mai 2012 ein Experiment gestartet: das "Experiment Froschkönigin". Ihr kennt sicherlich die nervigen "Lust auf gegenseitiges Verfolgen"-Kommentare. Ich wollte mal testen, wie schnell man mit dieser Methode an Leser kommt und wie allgemein die Reaktionen sind. Dafür habe ich den Blog http://diekleinefroschkoenigin.blogspot.de/ gegründet, auf dem mein Alter Ego, die 15-jährige Lissy, postet. Lissy hinterlässt beinahe ausschließlich Kommentare der oben genannten Art. Während des Experiments habe ich "Tagebuch" geführt, was ihr nun hier lesen könnt:

Mittwoch, 13. Juni 2012 - abends
150 Leser
Drei Wochen hat es gedauert, bis der Fake-Blog so viele Leser "gesammelt" hat, wie mein richtiger in vielen Monaten bzw fast einem ganzen Jahr. Wobei der Unterschied da tatsächlich beim Wort "sammeln" liegt. Lissy sammelt ihre Leser, indem sie von Blog zu Blog zieht.
Ich merke, wie mir die Lust an dem Experiment vergeht, es ist wirklich eintönig und stupide. Ich versuch es noch bis ende Juni durchzuziehen, mal sehen, ob ich die 200 Lesermarke noch packe, aber ich weiß nicht, ob ich es noch länger machen will. Irgendwann werde ich dort eine "Überraschung" ankündigen und ein paar Tage später alles auflösen. Lissys Leser werden also aufgeklärt. Ich hoffe mal nicht, dass es dann hier Hater-Kommentare hageln wird.

Mittwoch, 27. Juni 2012 - abends
168 Leser
Nun läuft das Projekt seit 5 Wochen und ich habe in der Zwischenzeit meine Diplomarbeit beendet und abgegeben. Jetzt habe ich auch wieder mehr Zeit, mich um den Leserfang und den Blog an sich zu kümmern. Die 200 Marke versuch ich noch zu knacken. Vielleicht schaff ich sogar noch mehr.

Samstag, 11. August 2012 - vormittags
193 Leser
Jetzt ist der Moment der Wahrheit gekommen. Lissy hat bereits angekündigt, dass sie ein Geheimnis hat. Nun wissen es ihre Leser. Und ihr wisst jetzt auch von meinem zweiten, unechten Blog. 
In den letzten Wochen bin ich kaum dazu gekommen, mich um das Projekt zu kümmern. Die 200 habe ich somit leider nicht mehr ganz geschafft. Hätte ich aber locker, wenn ich es so konsequent wie in der ersten Woche durchgeführt hätte. Aber am Ende fehlte mir zunehmend die Lust, auf so blöde Art und Weise ein Blogger-Doppelleben zu führen. Ich frage mich, wie man freiwillig auf solche Art und Weise einen Blog führen kann.

Dienstag, 21. August 2012 - abends
189 Leser
Seit 10 Tagen ist die Wahrheit raus und es hagelt Kommentare. Viele finden das Experiment interessant und super, was mich sehr freut. So habe nicht nur ich etwas davon. Manche können nicht nachvollziehen, wo der Sinn hinter dem Experiment steckt. Ein paar wenige fühlen sich scheinbar persönlich angegriffen/verarscht, was nie meine Absicht war und mir sehr leid tut. Es wurde sogar ein Blogeintrag über das Experiment verfasst und bei twitter weiterverbreitet. 
Und wie man sieht, haben sich bereits 4 Leser von Lissy verabschiedet

Freitag, 07. September 2012 - abends
186 Leser
Heute erscheint der letzte Teil dieser Reihe. Eventuell werde ich noch ein Fazit verfassen, wenn ich die Zeit dazu habe. An dieser Stelle will ich euch noch mal für euer Interesse und eure Beiträge zum Thema danken! Ich freue mich, dass es bei vielen von euch so gut angekommen ist und ich nicht die einzige war, die das Experiment spannend fand ;)


[Experiment Froschkönigin - Teil 4]

Mittwoch, 29. August 2012



- Teil 4 -

Ich habe vor einiger Zeit, am 23. Mai 2012 ein Experiment gestartet: das "Experiment Froschkönigin". Ihr kennt sicherlich die nervigen "Lust auf gegenseitiges Verfolgen"-Kommentare. Ich wollte mal testen, wie schnell man mit dieser Methode an Leser kommt und wie allgemein die Reaktionen sind. Dafür habe ich den Blog http://diekleinefroschkoenigin.blogspot.de/ gegründet, auf dem mein Alter Ego, die 15-jährige Lissy, postet. Lissy hinterlässt beinahe ausschließlich Kommentare der oben genannten Art. Während des Experiments habe ich "Tagebuch" geführt, was ihr nun hier lesen könnt:

Dienstag, 29. Mai 2012 - abends
81 Leser
Ich bin hin und her gerissen, ob ich mich über den Erfolg, in so kurzer Zeit so viele Leser für mich gewonnen zu haben, freuen soll oder ob ich einfach nur entsetzt bin, wie rasend schnell sowas geht. Ich habe 81 Leser und zu keinem einzigen habe ich in irgendeiner Art und Weise eine Verbindung. Im Grunde sind sie nur eine Zahl, die immer weiter wächst, mehr nicht. Bei der Geschwindigkeit, wie die Zahl wächst, ist es mir gar nicht möglich, überhaupt nur ansatzweise nen Überblick zu behalten, um wen es sich da eigentlich handelt. Sehr, sehr komisches Gefühl.

Mittwoch, 30. Mai 2012 - abends
85 Leser
Vor genau einer Woche saß ich hier im Bett und habe in einer Nacht- und Nebelaktion Lissys Blog gebastelt. Seither hat sich einiges getan: 
Insgesamt hab ich 521 Klicks. Bei wenigen 5 Posts stolze 113 Kommentare zu haben, ist schon krass, wie ich finde, zumindest bei einem Blog, der erst eine Woche alt ist. Aber der Hammer ist die Zahl der Follower. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Sonntag, 3. Juni 2012 - mittags
101 Leser
In den letzten Tagen bin ich kaum nicht dazu gekommen, an meinem kleinen Projekt zu arbeiten. Aber heute habe ich mir den Vormittag von meiner Diplomarbeit freigenommen, und mal wieder kurz ein paar Blogs besucht und Kommentare hinterlassen. 
Lustig zu beobachten ist, dass die Leserzahl schon sehr schnell ansteigt, während ich noch dabei bin, Kommentare zu verteilen. Und während ich genau das gerade tat, hat Lissys Leserzahl die 100-Marke geknackt. Nach nicht einmal 2 Wochen, wow! Ich hätte ehrlich gesagt nicht erwartet, dass es so schnell geht.
Übrigens ist es bereits ein paar Leuten aufgefallen, dass ich nach so kurzer Zeit bereits so viele Leser hab.

Dienstag, 5. Juni, 2012 - abends
136 Leser
Es tummeln sich ein paar wenige Kommentare, die tatsächlich auf den Inhalt eingehen, unter den "Danke, klar habe ich Lust, bin jetzt auch dein Leser"-Floskeln. Und es folgen weitere Anmerkungen was meine hohe Leserzahl nach so kurzer Zeit angeht. Mal sehen, wie lange es noch gut geht, bevor man mir die richtig üblen und belehrenden Kommentare hinterlässt. 
Es fehlen nicht mehr viele Leser, bis ich meine eigene Leserzahl erreicht habe. 


...TO BE CONTINUED...
(Teil 1 | Teil 2 | Teil 3)

[Experiment Fröschkönigin - Teil 3]

Montag, 20. August 2012


- Teil 3 -

Ich habe vor einiger Zeit, am 23. Mai 2012 ein Experiment gestartet: das "Experiment Froschkönigin". Ihr kennt sicherlich die nervigen "Lust auf gegenseitiges Verfolgen"-Kommentare. Ich wollte mal testen, wie schnell man mit dieser Methode an Leser kommt und wie allgemein die Reaktionen sind. Dafür habe ich den Blog http://diekleinefroschkoenigin.blogspot.de/ gegründet, auf dem mein Alter Ego, die 15-jährige Lissy, postet. Lissy hinterlässt beinahe ausschließlich Kommentare der oben genannten Art. Während des Experiments habe ich "Tagebuch" geführt, was ihr nun hier lesen könnt:

Freitag, 25. Mai 2012 - spät abends
34 Leser
Ich habe es mal gewagt, ein paar bekennende Gegner solcher Kommentare zu fragen, ob sie Lust auf's gegenseitige Folgen haben. Ausgesucht habe ich sie mir unter den Kommentaren zu meinem Gastbeitrag bei CPL. Bisher kam eine negative Reaktion darauf, aber sehr freundlich formuliert. Ich wurde sogar gebeten, den Blog wieder zu entfolgen, wenn ich nur wegen der gegenseitigen Gefälligkeit Leser geworden bin. Die Einstellung gefällt mir! (Den Kommentar hat "Lissy" natürlich gelöscht. Weil, macht ja nen schlechten Eindruck und so!)
Heute gab es einen neuen Blogpost mit drei Fotos von meinem Spaziergang "gestern". Die Fotos sind Schnappschüsse von meinem iPhone, zu 100% unbearbeitet, langweilig und definitiv nicht von gestern. Bisher ist noch keinem aufgefallen, dass beim ersten Foto an den Bäumen im Hintergrund kaum Blätter hängen. Aber wie auch, das Foto ist nämlich schon Anfang April entstanden. Upsi!  
Eins wird mir immer mehr klar: Wer auf so eine Art und Weise bloggt, der verbringt mehr Zeit mit copy/past-en von Kommentaren als mit dem eigentlichen Kern des Bloggens, nämlich Beiträge zu verfassen. Und das schlimme, es ist 1000 mal anstrengender. Eine zähe, stupide Arbeit, ein bisschen wie am Fließband.
Übrigens hat Lissy die ersten Komplimente für ihren Blognamen und dem Hintergrund (Froschkönigin = wartet darauf vom Traumprinz geküsst zu werden und sich in eine Prinzessin zu verwandeln). Und man wünscht mir einen schönen Start im Bloggerleben. Aww... Fast kriege ich ein schlechtes Gewissen, weil es diese Froschkönigin ja in Wirklichkeit gar nicht gibt und ich alle von vorne bis hinten sozusagen verarsche. Das ist eigentlich nicht meine Art. Aber nun, ich schätze, das gehört zu meinem Experiment dazu.

Samstag, 25. Mai 2012 - mittags
38 Leser
Unter meinen Kommentaren häufen sich Anfragen auf gegenseitiges Verfolgen. Als neuer Fan solcher Anfragen, sag ich da natürlich nicht nein. Je mehr, desto besser. Langsam entwickelt sich in mir ein Drang, mehr Leser zu bekommen. Es ist wie eine Sucht, ständig will ich gucken, ob es schon mehr geworden sind. Man, ist das anstrengend, es stresst mich innerlich fast ein bisschen. Mehr, mehr, mehr!! Wieso tut man sich sowas freiwillig an?
Morgen ist Sonntag, für mich als katholisch erzogenes Mädchen natürlich ein Ruhetag und da ich heute eh mit meinem Freund nach Bonn fahre und erst Morgen irgendwann zurückkehre, gönne ich "Lissy" morgen mal eine Pause.

Montag, 26. Mai 2012 - mittags
41 Leser
Die letzten Tage war ich nicht mehr so aktiv auf Leserfang. Immerhin hab ich ja, man mag es kaum glauben, auch noch ein "real life" und vor allem eine Diplomarbeit zu schreiben! Als ich mich heute einloggte, warteten 24 Kommentare auf eine Freischaltung.
Die meisten Blogger bedankten sich für meinen Kommentar und freuen sich über das gegenseitige Folgen. Andere fragen mich, ob ich Lust darauf habe. Ein paar schreiben, wie schön sie meine Bilder finden und eine Frau schreibt mir, dass es unrealistisch sei, dass man mit 16 den Partner für's Leben findet (sie bezieht sich auf mein Zitat in der Sidebar).
Heute wird's mal wieder Zeit für nen neuen Post über mein Wochenende. Lissy war Tretbootfahren und hat gegrillt. Und sich einen Sonnenbrand eingefangen (der Sonnenbrand ist übrigens echt, autsch!). Fotos habe ich aus alten Alben vom letzten Sommer zusammengesucht. Grillen in Köln und Tretbootfahren in Hamburg. Jetzt geh ich noch ein bisschen "Klinken putzen".

Montag, 26. Mai 2012 - abends
56 Leser
So langsam sollte ich mir mal Gedanken machen, wie lange ich dieses Experiment durchführen will. Als sich die Idee zum ersten Mal in meinen Hirnwindungen breit machte, dachte ich so an etwa einen Monat. Ist das ein passender Zeitraum? Ich zweifle daran, dass ich diese Art von Bloggen einen ganzen Monat lang durchhalten werde. Eine Woche? Zwei oder drei? Vielleicht lege ich mir eine Leserzahl fest? Vielleicht teste ich, bis ich 100 Leser habe? Oder bis die Leserzahl hier meine eigenen Leserzahl (aktuell: 143) knackt? Eins weiß ich jetzt schon, ich bin froh, wenn ich das Experiment beendet habe und endlich wieder nur als Annie Waits bloggen kann. Das ist so viel weniger anstrengend und macht mehr Spaß...


...TO BE CONTINUED...

[Experiment Froschkönigin - Teil 2]

Mittwoch, 15. August 2012


- Teil 2 -

Ich habe vor einiger Zeit, am 23. Mai 2012 ein Experiment gestartet: das "Experiment Froschkönigin". Ihr kennt sicherlich die nervigen "Lust auf gegenseitiges Verfolgen"-Kommentare. Ich wollte mal testen, wie schnell man mit dieser Methode an Leser kommt und wie allgemein die Reaktionen sind. Dafür habe ich den Blog http://diekleinefroschkoenigin.blogspot.de/ gegründet, auf dem mein Alter Ego, die 15-jährige Lissy, postet. Lissy hinterlässt beinahe ausschließlich Kommentare der oben genannten Art. Während des Experiments habe ich "Tagebuch" geführt, was ihr nun hier lesen könnt:

Mittwoch, 23. Mai 2012
0 Leser
Es ist kurz nach Mitternacht (also eigentlich schon der 24.) und brüllende Hitze steht in meinem Zimmer. Da ich eh nicht schlafen kann, setze ich spontan meine Idee um, die ich vor einiger Zeit hatte: Ich werde testen, wie schnell man mit "Lust auf gegenseitiges Folgen"-Anfragen an Leser kommen kann. Wie nenne ich meinen Blog? Hm, ich schlafe in meiner Froschkönig-Bettwäsche, die ich von meinen lieben ehemaligen Mitbewohnern mal zu Weihnachten bekommen habe. Froschkönigin klingt gut.
Der Blog ist schnell eingerichtet, das Design ist simple und ohne große Mühe gestaltet und eine neue Bloggeridentität namens Lisa-Marie erschaffen. Dann kann es ja losgehen, schnell zwei Blogposts geschrieben, denn einen leeren Blog will man ja schon mal gar nicht followen. Bevor ich schlafen gehe, hinterlasse ich noch kurz ein paar erste Kommentare auf anderen Blogs. Ich bin gespannt...

Donnerstag, 24. Mai 2012 - am Nachmittag 
3 Leser 
Ich habe in meiner nachmittäglichen Schreibpause (Diplomarbeit) einen neuen Blogeintrag über das schöne Wetter geschrieben und mich etwa 15 Minuten lang fleißig und total wahllos durch Blogs geklickt und Kommentare hinterlassen. Babysteps. Zum ersten Mal merke ich wie unfassbar nervig diese Sicherheitsabfragen bei Kommentaren sind (viele Codes sind unlesbar!), die manche eingeschaltet haben. Sonst, wenn ich nicht gerade im Minutentakt Kommentare schreibe, hat mich das nie sonderlich gestört.
Nach etwa einer Stunde schau ich wieder auf den Blog und stelle fest: Ich habe Lissy hat schon 3 Leser und ein paar Kommentare (einer darunter ist eine Anfrage auf gegenseitiges Folgen). Spannend, ich hätte nicht gedacht, dass das so schnell geht. Später werde ich noch ein paar Kommentare verteilen und eventuell noch ein paar ausrangierte, hässliche Sommerfotos von mir Lissy posten.

Donnerstag, 24. Mai 2012 - am Abend 
16 Leser
Es kribbelt mir in den Fingern, am liebsten würde ich hier jetzt schon groß mein Experiment verkünden, aber das geht ja leider noch nicht. Bisher wissen nicht viele davon und das macht mich kribbelig. Meinem Vater habe ich es beim Kaffee heut Nachmittag erklärt, ich glaube er hat nicht ganz verstanden, was ich ihm damit sagen wollte. Irgendeinem Menschen aus der Bloggerwelt musste ich es aber erzählen, also schrieb ich es Asta (Ich glaube, ich hatte die Idee eh schon mal nebenbei erwähnt, als sie neulich hier war). So hab ich jemanden, mit dem ich meine vorläufigen Ergebnisse teilen und bestaunen kann ;)
Jetzt ist Lissys neuer Blog noch keine 24 Stunden alt und es haben sich schon ganze 16 Leser gefunden!

...TO BE CONTINUED...
(Teil 1)

[Experiment Froschkönigin - Teil 1]

Samstag, 11. August 2012

- Teil 1 -

Überraschung, ich habe vor einiger Zeit ein Experiment gestartet: das "Experiment Froschkönigin". Frosch-was?? Froschkönigin! Weil so mein neuer Blog heißt, den ich am 23. Mai erstellt habe. Autorin dieses Blogs bin aber nicht ich selbst, sondern die 15-jährige Lisa-Marie, auch Lissy, die über ihr Leben schreibt und Fotos postet. Lissy gibt es allerdings nicht wirklich, ich habe sie nur erfunden, denn ich wollte mal etwas ausprobieren.

Einige Wochen nach meinem eigenen Post und dem Gastbeitrag bei CPL über Anfragen zum gegenseitigen Verfolgen usw. bekam ich wieder mal einen dieser Kommentare, in dem eine Bloggerin mich fragte, ob ich Lust auf gegenseitiges Verfolgen hätte. Natürlich nicht, das teilte ich ihr auch mit, dieses Mal nicht so freundlich. Einen Tag später schaute ich noch mal vorbei. Mein Kommentar wurde gelöscht und die Bloggerin hatte 10 Leser mehr. Einen weiteren Tag später schaute ich wieder auf ihren Blog und stellte fest, dass ihre Leserzahl innerhalb von 1 1/2 Tagen von 32 auf 54 gestiegen war. Ich bin kein Experte für Blogqualität, aber so toll war ihr Blog dann auch wieder nicht.
Ich begann zu grübeln und überlegte, wie schnell man wohl an neue Leser kommen würde mit so einer Methode. Und statt ihren Blog weiterhin zu beobachten, entschloss ich mich, es selbst einmal zu probieren. Und schon war er geboren: 


Nachdem ich den Blog angelegt und ein bisschen so gestaltet habe, wie es eine Froschkönigin tun würde, begann ich Beiträge zu verfassen. Nach meinen ersten zwei Beiträgen konnte es dann endlich losgehen!! Mein Plan: Mich durch die Blogs klicken und folgenden Kommentar hinterlassen:
...warten und gucken, was passiert. Und was genau passiert ist, das habe ich regelmäßig notiert und werde es euch in Häppchen hier servieren.

...TO BE CONTINUED...