[Schnappschuss #17]

Mittwoch, 30. Mai 2012


Seit heute Vormittag watschelt diese kleine Familie im GänseEntenmarsch den Zaun entlang. Hin und her! Mama Ente und ihre flauschigen Küken versuchen auf die andere Seite, also in unseren Garten zu gelangen. Für die kleinen süßen Kükis (sorry, aber sobald etwas flauschig ist, werd ich zum kleinen "Awww"-quietschenden Mädchen) kein Problem, aber die Mutter packt es nicht. Immer wieder steckt sie ihren Kopf mit Gewalt durch den Maschendrahtzaun (ich hoffe ihr habt jetzt alle nen Ohrwurm. Gern geschehen!), aber erfolglos. Vielleicht sollte man sie mal daran erinnern, dass sie fliegen kann...Naja in dem Sinne: Good luck, duck.

[Vom ESC und Elefantenbeinen]

Dienstag, 29. Mai 2012


Das war es also, mein letztes Wochenende in entspannter Freiheit, bevor ich mich einschließe und nicht mehr rauskomme, bevor meine Diplomarbeit fertig ist. Naja, von entspannt kann nicht so ganz die Rede sein, die innere Nervosität schlummert schon eine Weile in mir, da fällt es einem schwer, die Freizeit zu genießen, denn eigentlich könnte man ja auch fleißig sein. Bisher brauchte ich den Ausgleich der Freizeit, aber jetzt bin ich in der heißen Endphase. 
Dennoch war das Wochenende mit meinem Freund, meinem Bruder und seiner Freundin sehr lustig. Wir haben selbstverständlich den "Eurovision Song Contest" geschaut. Nebenbei haben wir uns vollgefressen (siehe oben). Wobei, man könnte eher sagen, wir haben in erster Linie gefressen und nebenbei den ESC geschaut. Ein bisschen Wein und Bier gab es auch. Eigentlich wollten wir ja "Ländersaufen" machen. Vor der Show hatte ich alle teilnehmenden Länder auf kleine Zettelchen gezogen. Jeder musste drei Länder ziehen und bei diesen Ländern dann trinken, wenn sie später bei der Punktevergabe "belohnt" wurden. Zum Glück hatten wir das bis zur Punktevergabe quasi wieder vergessen bzw. waren zu faul, weil das alles zu schnell ging. Warum zum Glück? Weil ich neben Frankreich (ungefährlich, waren nicht so Punktereich am Ende) die beliebten Omis aus Russland und das Gewinnerland Schweden hatte. Das hätte was gegeben
Zum ESC selbst muss ich nicht mehr viel sagen, entweder ihr habt ihn selbst gesehen und euren Spaß gehabt, oder ihr habt ihn nicht gesehen und dementsprechend würde euch ein Bericht sicher auch nicht interessieren. 

Heute habe ich den ganzen Tag am Schreibtisch aka Esszimmertisch verbracht. Und wenn ich sage "den ganzen Tag", dann mein ich tatsächlich von morgens bis abends! Ich hab mich heute morgen hingesetzt und bin nur aufgestanden, wenn ich mal für kleine Annies musste oder der Postbote klingelte, um mir mein neulich bestelltes Zelt für's Hurricane zu überreichen. Und Mittags kurz, um mir ein paar Nudeln zu kochen. Den Rest des Tages habe ich mir den Hintern platt gesessen. Nein, das ist nicht die richtige Beschreibung. Ich habe mir die Waden dick gesessen. Das ist kein Scherz! Meine Beine haben sich heute in Elefantenstampfer verwandelt. Bestimmt kriege ich jetzt sowas wie Thrombose oder so (Morgen muss ich mir wohl mal Stützstrümpfe anziehen). Ist ja hier wie bei einem Langstreckenflug, nur dass mein Ziel die Abgabe und nicht irgendein aufregender Urlaub ist. Vielleicht hätte ich nicht auf mein Mittagspäuschen verzichten sollen, was ich sonst immer mache (Ja, ich bin so eine Omi, die sich mittags immer 20-30 Minuten auf's Ohr hauen muss, weil sie den Tag sonst nicht übersteht!). Meine Waden waren so stramm, dass ich mich gerade beim Duschen nicht getraut habe, mir die Beine zu rasieren, aus Angst, sie könnten allein beim Ansetzen der Klingen aufplatzen und die Dusche mit Blut fluten (Okay, ich glaube ich habe zu viel Dexter geschaut in letzter Zeit).
So, jetzt gönn ich mir ein Eis, leg die Beine hoch und schau... Dexter, was sonst!